Quickie: Hilfe, ich bin nicht gut genug
Shownotes
„Hilfe, ich bin nicht gut genug“, ein Gedanke, den viele Unternehmerinnen kennen. In diesem Business Blabla Quickie sprechen Nancy & Stephie offen über Selbstzweifel, Vergleich und warum dieses Gefühl kein Zeichen von Schwäche ist, sondern oft von Wachstum. Ehrlich, kurz und direkt aus dem echten Business-Alltag.
Kennst du diesen Gedanken: „Ich bin nicht gut genug“? Dann bist du nicht allein – und genau darum geht es in diesem Business Blabla Quickie.
In dieser kurzen, ehrlichen Folge sprechen Nancy & Stephie über Selbstzweifel im Unternehmerinnen-Alltag. Über diese leise, aber hartnäckige Stimme im Kopf, die gerade dann laut wird, wenn eigentlich alles nach vorne geht.
Ohne Schönreden, ohne Durchhalteparolen – dafür mit Klarheit, Erfahrung und einem realistischen Blick auf das Thema Selbstwert im Business.
In dieser Episode erfährst du:
➡️ warum der Gedanke „Ich bin nicht gut genug“ viel verbreiteter ist, als du denkst
➡️ weshalb Selbstzweifel kein Beweis für Inkompetenz sind
➡️ wie Vergleich mit anderen dein Selbstbild verzerrt
➡️ warum Kompetenz nicht vor dem Handeln entsteht, sondern durch Handeln
➡️ weshalb dieses Gefühl oft ein Zeichen von Wachstum ist – nicht von Scheitern
➡️ wie mehr Selbstmitgefühl deinen Business-Alltag verändern kann
🎙️ Business Blabla Quickie steht für kurze, ehrliche Impulse aus dem echten Unternehmerinnenleben – direkt, nahbar und ohne Bullshit.
💛 Wenn du dich gerade selbst hinterfragst, unsicher bist oder denkst, alle anderen wären weiter als du: Diese Folge ist für dich.
Musik von Ronald Kah, https://ronaldkah.de
Transkript anzeigen
00:00:02: Herzlich willkommen zu Business Blabla Quickie.
00:00:05: Heute mit einem Satz, den fast jede Unternehmerin kennt und leider viel zu oft auch laut sagt.
00:00:12: Ich bin nicht gut genug.
00:00:15: Wir sind Nancy Nielsen und Steffi Schmidmeister von Business Blabla und steigen wie immer in unseren Quickie-Folgen direkt kurz und knackig ins Thema ein.
00:00:24: Gell Steffi?
00:00:26: Ja klar, hallo.
00:00:27: Heute vielleicht ein bisschen verschnupft?
00:00:30: Ja.
00:00:31: Ihr habt euch vielleicht auch als treue Hörerinnen gewundert, warum wir heute nicht pünktlich morgens zum Kaffee da sind.
00:00:40: Aber ja, wir mussten halt aufgrund von Steffi's schwerer Erkältung einfach den Freitagstermin ausfallen lassen und nehmen heute ganz live auf quasi.
00:00:51: Also ihr kriegt es quasi frisch gebrüht auf den Tisch und deswegen ist ihr heute einfach ein bisschen später.
00:00:59: Ich entschuldige mich schon mal vorab, aber Ich glaube, es geht.
00:01:03: Ich finde, man hört es immer noch ein bisschen.
00:01:05: Also, es war schon richtig, dass du dir die Zeit genommen hast.
00:01:08: Wir reden immer über Selbstvorsorge und bei sich selber ist man dann immer so übelst diszipliniert.
00:01:12: Das bringt es nicht.
00:01:16: Genau, aber jetzt geht es gleich los, weil wir haben ja nur ein Quicky heute, also nur fünfzehn Minuten.
00:01:22: Und deswegen starten wir gleich rein.
00:01:25: Als Allererstes der Gedanke ist mal viel verbreiteter als du.
00:01:31: denkst also sprich ich bin nicht gut genug.
00:01:33: das denkt eigentlich jeder und jede jeden tag wahrscheinlich mindestens einmal.
00:01:39: oder steffi ja
00:01:41: ich denke auch also dagegen kann man sich glaube ich auch gar nicht.
00:01:44: so werden das popt immer mal wieder auf in den verschiedensten situationen
00:01:50: genau und da finde ich aber ein ganz wichtigen Gedanken dazu dass man eben sagt das das ist nur ein gedanke und kein beweis.
00:02:01: Also, ich mein, wir... Also, wie heißt doch diesen schönen Satz?
00:02:04: Glaubt nicht alles, was du denkst.
00:02:06: Ja.
00:02:06: Und dafür trifft das auf jeden Fall zu, weil das sind nur deine Gedanken, die dir das sagen.
00:02:12: Jemand anderes guckt dich vielleicht an und denkt, wow, was die alles kann und was die alles macht.
00:02:20: Und du selber denkst so, also, an dieser einen Sache, da bin ich ja wieder völlig gescheitert, was bin ich für ein Idiot?
00:02:29: Ja.
00:02:30: So denken wir und so denken wir über andere dann nicht.
00:02:34: Also das ist ganz komisch bei uns selber.
00:02:37: Ja, wir stecken ja auch in uns drin.
00:02:39: Ich meine, da weiß man ja auch, was da alles so los ist.
00:02:44: Also ich habe das ja, ich schneige dazu, dass ich immer mich mit dem oder der Besten in einem Feld vergleiche.
00:02:58: Das heißt also so richtig so... battenmäßig.
00:03:01: Das heißt also, ich müsste ja quasi eigentlich der Querschnitt von hundert besten Leuten sein oder so, keine Ahnung, ne?
00:03:08: Und dann, wenn man genau darüber nachdenkt, denkt man sich ja auch, also wie Irre, das kann ich ja gar nicht sein, da werde ich ja super wummen.
00:03:15: Aber in dem Moment gucke ich halt, was sagen wir mal jetzt hier, bei der Unternehmensführung, auf wen gucke ich?
00:03:20: Auf eine Unternehmerin, die hundert, dreihundert Leute hat.
00:03:24: Und die das so und so und so macht.
00:03:25: Und dann denke ich, ja.
00:03:27: Ich bin nicht so gut.
00:03:28: Ich bin halt einfach.
00:03:29: Ich kann es halt einfach nicht anscheinend.
00:03:31: So.
00:03:32: Und bei der Kindererziehung gucke ich dann wieder auf jemand anders und beim Sport gucke ich noch auf jemand anders und dann so.
00:03:37: Aber diese eine Unternehmerin, die vielleicht super gut ihr Unternehmen führt, die hat vielleicht gar keine Kinder und treibt vielleicht gar keinen Sport.
00:03:43: Die ist vielleicht was auch immer.
00:03:47: Aber man vergleicht sich halt trotzdem in jedem Bereich mit dem besten.
00:03:50: Kennst du das auch?
00:03:52: Ja, ich glaube jetzt nicht so ganz so extrem, was du jetzt sagst.
00:03:55: Also so dieses, ich habe schon Leute, ich sag mal, die dann so eine Art, ich sag mal Vorbilder sind oder
00:04:02: so.
00:04:03: Aber dass ich das so hart anstrebe in allen Bereichen tatsächlich nicht.
00:04:07: Also ich glaube in den Bereichen kickt das dann oft, wo man dann für sich halt entweder denkt, dass man Defizite hat oder eben auch Defizite feststellt.
00:04:17: Das kann ja auch sein.
00:04:21: Ich glaube, dass es oft auch kommt, wenn wir so eine neue Herausforderung haben.
00:04:29: Also sich auch mal was zuzutrauen.
00:04:31: Entweder ein neues Projekt als Unternehmerinnen.
00:04:35: Wenn Sachen Aufträge mit größerer Verantwortung kommen, mit mehr Können oder so.
00:04:40: Und dann kann ich noch nicht.
00:04:42: Da bin ich noch nicht gut genug.
00:04:43: Da muss ich noch üben.
00:04:44: Da muss ich noch lernen.
00:04:45: Da muss ich noch dies oder das werden.
00:04:47: Es ist ganz oft bei uns Frauen, dass wir dann sagen, ich bin noch nicht so weit.
00:04:53: Ich bin nicht gut genug für.
00:04:55: Das muss jemand anders machen.
00:04:58: Ja, und ich glaube, die Gefahr ist halt auch, wenn du selbstständig bist, dann ... Hast du ja im Grunde ja niemanden, wie jetzt vielleicht, ich sag jetzt mal einen Vorgesetzten oder so, der da mal gesagt hat, doch, ich weiß, dass sie das können oder ich weiß, dass du das kannst.
00:05:12: Auch wenn du vielleicht so denkst, also wenn jetzt eine neue Aufgabe, neue Position, dass du selber so erstmal so einen Schritt zurückgehst und denkst so, ups, weiß ich jetzt nicht.
00:05:21: Und da jemand aber fest vor dir steht, der dich auch wirklich gut kennt und sagt doch, sie können das, ich weiß das.
00:05:28: Und ja, und da ist es natürlich bei uns selbstständig.
00:05:31: Da fehlt es vielleicht erst mal an jemanden, der das so sagt.
00:05:35: Und ja, dann ist vielleicht auch manchmal ganz gut, wenn man sich austauscht, ob das jetzt eine Businessfreundin ist, mit der man sich mal austauscht, die ein Jahr vielleicht auch mal ganz gut einschätzen kann oder auch mal Sachen abklopfen kann.
00:05:50: Machen wir beide ja auch untereinander.
00:05:53: Möchte ich noch mal sagen, dafür ist der VDU echt richtig super.
00:05:57: Ja, weil du dort Unternehmerinnen aller Größe einfach vorfindest, wo du dann wirklich dir deines Bearings-Partnerinnen auch tatsächlich für jedes Problem suchen kannst.
00:06:08: Also, jeder löst ja Dinge auch unterschiedlich und jeder hat natürlich auch unterschiedliche Probleme.
00:06:13: Und dann kannst du zielgerichtet dir die raussuchen, die eine ähnliche Situation hat oder gerade ein ähnliches Problem gelöst hat.
00:06:20: Das ist schon eine der Gründe, warum ich dort bin.
00:06:25: Genau, weil oft kommt das natürlich auch im Zusammenhang mit so bestimmten Themen, wenn Dinge halt nicht klappen.
00:06:31: Also, lass es die Kundenerquese sein, lass es die Finanzen sein, lass es eben das Wissen ist im Allgemeinen sein, lass es auch private Themen sein, wo die dann kommen, so, ja, ich bin halt einfach nicht gut genug.
00:06:42: Und das ist aber im Prinzip ja nur ein beschränkender, anerzogender Glaubenssatz, der... Ja, nur ein Satz ist, den man sich halt, den man sich selber so oft gesagt hat und der eigentlich gar nichts über die Realität aussagt.
00:06:56: Denn was dahinter steckt, ist ja eigentlich ein Gefühl.
00:06:59: Ich fühle mich nicht gut genug.
00:07:02: Aber das ist nicht, also da wird dann, da automatisch dieses Urteil draus, ich bin nicht gut genug, aber... Etwas nicht zu sein ist ein Unterschied, ob ich mich nur so fühle oder es tatsächlich nicht bin.
00:07:13: Also ich bin keine Spitzensportlerin.
00:07:16: Ich fühle das auch.
00:07:21: Ich bin es auch nicht.
00:07:22: Aber ich fühle mich halt manchmal auch nicht gut genug, aber deswegen bin ich trotzdem eine gute Unternehmerin.
00:07:27: Ich habe auch manchmal das Gefühl, ich kann nicht gut mit Geld umgehen.
00:07:31: Ist aber eigentlich nicht so, würde ich sagen, im Rückblick.
00:07:34: Auch da kommt wieder so der innere Zweifel.
00:07:36: Na ja, gut, müssen vielleicht Andere drüber nachdenken.
00:07:38: Nein.
00:07:39: Guckt doch mal, fünfzehn Jahre muss man erst mal hinkriegen oder sechzehn jetzt.
00:07:45: Ja, also ich denke auch gerade so Thema, so Finanzen und Geld und Akquise und so.
00:07:53: Das sind vielleicht auch gerade so Themen, wo... wo wir Frauen oft manchmal so denken, wir kriegen das gar nicht so gut hin.
00:07:59: Und das stimmt oft gar nicht.
00:08:00: Also Frauen kriegen das sehr wohl sehr gut hin.
00:08:04: Und ja, sich da einfach, was du gesagt hast, diese Unterscheidung zwischen Fühlen und der Realität, das fand ich auch ganz spannend.
00:08:13: Also das war mir so auch noch gar nicht richtig gewusst.
00:08:16: Also was ich dann noch so, was mir dann noch zu einfällt, ist, Wir Frauen, sag ich mal, sind ja diese zyklischen Wesen.
00:08:26: Und es kommt doch immer ganz drauf an, in welcher Phase meines Zykluses ich mich jetzt auch so befinde, wie ich mich dann vielleicht auch so gerade fühle, auch in dem Fall jetzt, was ich mir auch zutraue.
00:08:39: Und ich glaube, da sind wir Frauen wirklich auch sehr speziell.
00:08:44: Also, da kann wirklich von, ich kann alles bis ... Ich kann
00:08:49: nicht meine Rechte von dem, was
00:08:51: ich überhaupt jemals dachte, was ich könnte.
00:08:56: Das kennt glaube ich ganz, ganz viele.
00:08:58: Ja,
00:08:59: aber das ist also für mich eine ganz, ganz gute Perspektive.
00:09:04: Aber ich glaube, das ist was, was man erst bei zunehmenden Alter versteht.
00:09:10: Also als junge Frau...
00:09:12: Ich glaube, die jungen Frauen
00:09:13: wollen das nicht so zusammen, glaube ich.
00:09:15: Nein, das
00:09:15: ist schneller, das glaube ich eher.
00:09:16: Oder so, ja, weil das Wesen eher da ist.
00:09:18: Aber ich als zwanzigjährige hätte nie gedacht, dass ich ein zyklisches Wesen bin.
00:09:22: Nein, ich auch nicht.
00:09:23: Also, das war ja auch teilweise so, dass du ja... Also, das zriften wir vom Thema ab.
00:09:30: Aber ich sag mal, diese Sprüche, die es mal so gab, dass man so zu hören bekommt, die hat wohl ihre Tage oder so, was weißt du?
00:09:42: Das war ja vor zwanzig Jahren, war das ja gang... und Gebe, will ich mal fast sagen.
00:09:50: Also, dass Frauen so was zu hören bekommen haben.
00:09:53: Ja, richtig.
00:09:54: Bei jeglichem ungewollten Verhalten wurde
00:09:57: das
00:09:57: dann als Ausrede genutzt.
00:09:59: Genau.
00:10:00: Und dann, ich glaube, das impliziert dann auch selber einem so ein bisschen so dieses, oh, okay.
00:10:05: Ja.
00:10:06: Und ich glaube,
00:10:07: ich hab mich wieder daneben genommen.
00:10:08: Hab ich wieder
00:10:08: daneben genommen.
00:10:11: Ich glaube, dass die Frauen heutzutage, die jungen Frauen heutzutage da ... ganz anderes umgehen mit haben.
00:10:17: Ja, finde ich gut.
00:10:18: Ja, finde ich auch gut.
00:10:20: Noch mal zurückzukommen mit diesen, mit diesen Gefühlen, dass, dass man nicht gut genug ist.
00:10:26: Und zwar habe ich gerade eine Dokumentation, eine Vierteilige gesehen, über die Ausbildung von Minentauchern bei der Bundeswehr.
00:10:34: War total spannend.
00:10:35: Und da war ein junger Mann dabei, der, also eine Irre.
00:10:41: ihre Herausforderung dieser Ausbildung.
00:10:43: Also, als ich nur gesehen habe, wie tief die tauchen müssen und wie lange abnöhe, also ohne Luftholen, habe ich eigentlich schon so Stress gekriegt, dass ich gedacht habe, ich wäre eigentlich schon, also, ich, keine Ahnung, abgesehen von der kürblichen Füße, das bringe ich das ja nicht.
00:10:59: Aber jedenfalls, und dann hatte der seine Prüfung bestanden.
00:11:05: Und dann war ich total erstaunt, weil ich... Ich ihn anguckt und dachte, krasse Leistung, die die da bringen.
00:11:10: Krass, krass, krass.
00:11:12: Und er so, ja, ich bin ja so froh, dass ich in den Augen meines Prüfers gesehen hab, dass ich da wirklich eine gute Leistung abgegeben hab und es nicht nur Glück war.
00:11:23: Und dann denkst du dir so, hä?
00:11:26: Also, ich mein, das war eine schriftliche Prüfung, und die haben ja dafür gelernt, das ist kein Glück, was du da hast, du hast das gelernt, du hast das auf den Zettel gekriegt.
00:11:36: Weil und er hat es auch beschrieben, dass er sich seit seines Lebens immer nicht gut genug gefühlt hat für irgendwas und er dann so froh war, dass er dafür gut genug war.
00:11:45: Also es gibt es auch bei Männern dieses Gefühl und ich wollte nur sagen, dass es diese Innensicht, Außensicht, was das also wie Gestarkgefühle sein können, obwohl der Objektiv eine krasse Leistung bringen konnte, der Innen sich immer noch nicht gut genug gefühlt hat.
00:12:01: Der hat übrigens das auch am Ende bestanden, also von zwölf glaube ich die angefangen haben oder sogar mehr haben am Ende fünf bestanden.
00:12:08: Wollte ich gerade sagen, weil ich glaube gerade für solche Sachen ist dann der Anspruch wahrscheinlich wahnsinnig hoch.
00:12:15: Irre, also du hast eigentlich das ganze, ich hab die ganze Zeit das Gefühl gehabt, die versuchen die umzubringen.
00:12:21: So die gucken einfach, wer dabei verstirbt, wer nicht stirbt, der darf weiter machen.
00:12:26: So war das Gefühl.
00:12:28: Ja, also... Das Problem ist, und das hat der vielleicht auch, was nämlich auch dahinter steckt, ist immer dieser Vergleich mit anderen.
00:12:36: Das habe ich ja vorhin schon gesagt, ich vergleiche mich so in jedem Bereich und auch die vergleichen sich natürlich.
00:12:46: Hast du noch irgendwas, was du zum Vergleich sagen kannst?
00:12:49: Ja, dass man sich nicht vergleichen kann.
00:12:53: Also ... Man sagt ja immer, vergleicht dich nicht, aber das funktioniert nicht, weil unser Gehirn so nicht funktioniert.
00:13:00: Das heißt, wir können uns das zwar immer wieder bewusst machen, dass das jetzt nicht, ich sag mal, die Realität ist zum Beispiel, dass wir das z.B.
00:13:09: nur fühlen, was du gesagt hast, aber wir können uns nicht vergleichen.
00:13:14: Dass das völlig weggeht, das ist ein Wunsch und wilde Fantasie, aber das wird nicht passieren.
00:13:22: Ja, das glaube ich dir.
00:13:26: Die Frage ist, wo das eigentlich herkommt mit diesem Vergleichen, warum wir eigentlich immer irgendwie gucken müssen, was macht der andere.
00:13:31: Aber es hat wahrscheinlich was mit Gemeinschaft zu tun.
00:13:34: Er eigentlich wahrscheinlich damit, dass wir sozusagen aus der Norm fallen, dass dieses Gruppengefühl bleibt, dass wir dazugehören.
00:13:44: Und es hat sich aber irgendwie so pervertiert, dass wir immer denken, wir müssten besser, besser, besser, besser sein.
00:13:51: In unsere supergeilen Leistungsgesellschaft.
00:13:54: Also da habe ich mich jetzt tatsächlich gar nicht mitgefasst.
00:13:57: Es wird sicherlich einen Grund haben, weil ich ja auch eben gerade gesagt habe, wir können uns nicht nicht vergleichen.
00:14:03: Von da wird es irgendwo einen tieferen Sinn haben.
00:14:06: Aber müssen wir vielleicht noch mal rausfinden.
00:14:10: Also ein weiterer wichtiger Gedanke ist, dass Kompetenz nicht durch Sicherheit wächst, sondern durch Ton.
00:14:16: Also in dem Moment, wo du merkst, okay, ich habe das Gefühl, ich bin nicht gut genug für diese Aufgabe, dann wird das nicht... Du bist nicht gut, weil du dich gut fühlst, sondern du musst das machen, machen, machen.
00:14:28: und wenn du dich nicht sicher fühlst, dann machst einfach öfter.
00:14:31: Dann hol dir Hilfe, dann frag im Zweifelsfall nochmal, aber machst also drauf zu warten, dass du dich gut genug dafür fühlst, um es dann machen zu können.
00:14:42: Davon wirst du nicht gut genug.
00:14:44: Also wieder mein Lieblingsbeispiel Joggen.
00:14:47: Davon, dass man zu Hause denkt, ich bin nicht gut genug zum Joggen, wird man kein Jogger werden, sondern man muss loslaufen.
00:14:52: Und dann ist man am Anfang nicht gut genug, aber man ist weiter als jeder andere, der halt auf der Kraut schocken bleibt.
00:14:59: Na ja, und du kannst dich ja auch eigentlich immer im Grunde nur mit dir selbst vergleichen, ne?
00:15:06: Also macht ja sonst überhaupt keinen Sinn.
00:15:13: Ja.
00:15:13: Und dann, was ich auch in total guten Gedanken finde, ist eben wirklich den Zweifel, eigentlich positiv umzumünzen und zu sagen, das ist eigentlich ein Entwicklungsmarker.
00:15:25: Der zeigt mir eigentlich an, natürlich auch ein bisschen, wo ich selber noch Potenzial sehe für mich, dass ich mich entwickeln kann, ja, aber dass ich auch auf dem Weg bin, weil ich bin schon so kompetent, dass ich meine Lücken auch erkennen kann.
00:15:39: Es gibt ja diesen, jetzt habe ich es leider vergessen, wie dieser Effekt heißt, Dings Kruger Effekt, wo die dummen Leute denken immer, sie könnten alles, also das jetzt ganz verentfacht ausgedrückt.
00:15:49: Und je mehr du eigentlich über eine Sache weißt, desto mehr kannst du das auch einschätzen, wie wenig du sozusagen, weil dann den Kruger Effekt.
00:16:00: Genau.
00:16:01: Und das heißt also in dem Moment, wo du sagen kannst, ich bin eigentlich noch nicht gut genug, traust dir zu.
00:16:06: Mach's, weil du bist schon so gut, dass du schon auch Lücken erkennen kannst, die du nur völlig überbewertest wahrscheinlich.
00:16:14: Ja.
00:16:15: Ist ein guter Satz, oder?
00:16:16: Ja, sehr.
00:16:18: Also dann lieber mal fragen, was lerne ich gerade?
00:16:21: Und wenn du eben Zweifel hast, dann überlegt dir, was kann die nächste kleine Handlung sein, um das zum Beispiel zu verbessern oder daran zu kommen?
00:16:28: Und nicht dir so eine Riesenlücke da einzureden und zu sagen so, Scheiße, schaffe ich
00:16:32: nicht.
00:16:32: Ja, und ganz ehrlich, Lücken kann man schließen, ne?
00:16:36: Das wissen wir alle.
00:16:37: Und ich finde, es kann ja sein, dass einem vielleicht noch irgendwo ein paar Dinge fehlen.
00:16:43: wenn man das realistisch einschätzt kann.
00:16:46: Aber man kann doch alles lernen, wenn man will.
00:16:48: Ja, richtig.
00:16:51: Also Balletttänzerinnen werden wir wahrscheinlich nicht mehr?
00:16:54: Doch,
00:16:54: aber keine Prima Ballerina.
00:16:57: Wieso?
00:16:58: Nein, aber das sind doch jetzt mal ganz im Ernst.
00:17:00: Kauf dir doch so eine Stange, bohr dir die an, dann bist du in der Balletttänzerin.
00:17:03: Also für dich macht das doch.
00:17:06: Du wirst halt keine Prima Ballerina werden.
00:17:08: Aber wenn du Spaß an Ballett hast, sage ich dir Nancy, mach es.
00:17:12: Nee, danke.
00:17:15: Du willst dann eher die Joggerin werden?
00:17:17: Ich will die Joggerin werden.
00:17:18: Ich hab heute so ein ... In Oberhof gibt's einen total geilen ... Getting Tough for Run.
00:17:25: Also, da muss man aber schon körperlich fit sein, aber da kannst du die Bobbaren raufrennen und durch den Schlickkanal ruppen.
00:17:31: Ich hab immer das so was.
00:17:32: Wasserrutsche, und da hab ich gedacht so, ich übelst Bock drauf, aber da muss ich aber noch ... Da muss ich wieder richtig in Form kommen, da hätte ich so ... ein Trauma, ein trauriges Trauma.
00:17:46: Also, ich bin hart genug, das durchzuhalten, aber ich würde meinen Körper einfach wehtun.
00:17:51: Das will ich nicht mehr.
00:17:52: Das recht.
00:17:54: Und ich würde halt eher so für mich müssen sie das halt einfach vier, zwanzig Stunden aufhören lassen.
00:18:02: Alle schon so schön zu Hause geduscht auf der Couch.
00:18:04: Da ist schon eine Mahlzeit drin und nennt sie Rent noch.
00:18:08: Hauptsache, du rennst.
00:18:09: Aber ich würde es machen, ja.
00:18:10: Das ist natürlich so mein Ding.
00:18:12: Einfach durchhalten, weitermachen, nicht aufgeben.
00:18:14: Und versuchen eben nicht, also nicht in dem Moment sich zu vergleichen, sondern zu sagen, nee, komm, ich bin jetzt hier, ich mach das, zieh durch.
00:18:20: Ja, natürlich, womit willst du dich auch vergleichen.
00:18:24: Also in dem Moment, wo du halt so hinkriegst.
00:18:26: Na ja, gut.
00:18:27: Kannst du ja nur... Aber das ist jetzt ein Ziel oder nicht?
00:18:32: Es motiviert mich.
00:18:33: Ich habe das jetzt mein Mann geschickt und habe gedacht, so nächstes Jahr vielleicht.
00:18:36: Also für dieses Jahr habe ich ja jetzt wirklich nochmal das Joggen richtig avisiert.
00:18:39: Ich habe einen Plan, ich habe ein Ziel.
00:18:41: Ich gehe das jetzt an.
00:18:43: Und wenn sobald das Wetter jetzt auch ein bisschen mitspielt, dann geht es richtig in die Folgen.
00:18:50: Also, wenn du denkst, ich bin nicht gut genug, dann bist du wahrscheinlich gerade auf dem Weg ist zu werden.
00:18:59: Das war unser Business Blabla Quicky.
00:19:03: Damit wir halbwegs in der Zeit bleiben.
00:19:08: Ich danke euch.
00:19:09: Bis bald.
00:19:10: Bis nächste Woche.
00:19:11: Bis
00:19:11: nächste Woche.
00:19:11: Habts Fein.
00:19:12: Bis dann.
00:19:13: Ciao.
00:19:13: Ciao.
00:19:18: Das war's für heute bei Business Blabla.
00:19:21: Wenn dir die Folge gefallen hat, dann... ...gib uns
00:19:24: fünf Sterne auf Spotify oder Apple Podcast.
00:19:27: Dein Support hilft uns, noch mehr Business-Heldinnen zu erreichen.
00:19:31: Quatsch mit uns auf Instagram, Ad.
00:19:34: Business.blablabla.
00:19:37: Jede Folge hat ihr eigenem Post.
00:19:39: Checkt das Datum
00:19:40: und tauscht dich mit uns aus.
00:19:43: Schön, dass du dabei warst.
00:19:44: Und denkt dran, wir piepsten nichts raus, also sei auch du einfach echt.
00:19:48: Bis zur
00:19:48: nächsten Folge.
00:19:49: Ciao.
00:19:50: Tschüss.
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