Quickie: Eisenhower-Matrix: Mach das Richtige. Nicht alles.

Shownotes

Dringend hier, wichtig da und am Ende des Tages bleibt trotzdem das Gefühl, ständig beschäftigt zu sein, aber nicht wirklich voranzukommen? In diesem Business Bla Bla Quickie sprechen Nancy & Stephie über ein klassisches Entscheidungsmodell, das viele kennen und kaum jemand konsequent nutzt: die Eisenhower-Matrix.

Diese Folge ist kein Produktivitäts-Hustle und keine weitere To-do-Listen-Methode. Sondern eine Einladung, deine Zeit, Energie und Verantwortung neu zu sortieren.

In dieser Folge erfährst du:

➡️ warum die Eisenhower-Matrix kein Planungstool, sondern ein Entscheidungstool ist

➡️ weshalb „dringend“ oft deine Aufmerksamkeit klaut … aber nicht dein Business voranbringt

➡️ in welchem Feld Unternehmerinnen langfristig gewinnen (und warum es so oft leer bleibt)

➡️ warum Delegieren, Streichen und Terminieren echte Führungsentscheidungen sind

➡️ wie du auch ohne gezeichnete Matrix schneller zu klaren Prioritäten kommst

💡 Kurz gesagt: Es geht nicht darum, mehr zu schaffen, sondern darum, das Richtige zu tun.

⏱️ Business Bla Bla Quickie : ein Thema, klare Gedanken, kompakt auf den Punkt.

👋 Wir sind Nancy & Stephie – Hosts von Business Bla Bla. Dein Podcast für Selbstständigkeit, Business & alles dazwischen. Ehrlich, nahbar und mit echten Einblicken.

💛 Folge @business.blabla für deinen Montags-Boost 🎧 Überall, wo’s Podcasts gibt.

🎶 Musik von Ronald Kah 👉 https://ronaldkah.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zum Businessblabla Quickie.

00:00:03: Heute mit einem Klassiker der Selbstorganisation, der oft zitiert und selten konsequent genutzt wird.

00:00:09: Die Eisenhower Matrix.

00:00:11: Fünf Punkte, zehn Minuten Inhalt.

00:00:15: Wir sind Nancy Nielsen und Steffi Schmidtmeister.

00:00:19: Hallo.

00:00:19: Also worum geht es wirklich bei der Eisenhower Matrix?

00:00:23: Nicht um die klassische To-do-Liste im eigentlichen Sinne.

00:00:26: Also man kann es schon dafür nutzen.

00:00:28: Aber Es ist eigentlich kein Planungstool, sondern ein Entscheidungstool.

00:00:34: Denn sie hilft nicht beim Arbeiten, also nur indirekt, sondern eher beim Bewerten von Aufgaben.

00:00:40: Also die Kernfrage ist, verdient diese Aufgabe meine Zeit oder nur meine Aufmerksamkeit.

00:00:45: Steffi, wie ist es mit deiner Aufmerksamkeit?

00:00:49: Hast du die Eisenhower Matrix schon mal benutzt oder nicht?

00:00:52: Na klar, also wenn meine To-do-Liste so ewig lang wird, dann kommt die Eisenhower Matrix zum Einsatz.

00:00:59: Auf jeden Fall.

00:01:01: Dann kommt Licht ins Dunkel.

00:01:04: Also, wofür ich es manchmal nutze, ist tatsächlich den schon beim Schreibtisch aufräumen.

00:01:10: Ich mach mir so diese klassischen vier Häufchen.

00:01:13: auf meinem Schreibtisch, wobei das wird natürlich auch weniger, weil man immer weniger mit Papier zu tun hat, aber irgendwie dann doch immer noch irgendwelche Zettel.

00:01:21: Wir haben das ja in der letzten Folge besprochen, die übrigens unsere fünftsechste Folge war und wir haben es nicht gefeiert, also wir sprechen das nächste Mal drüber, weil wir haben heute keine Zeit.

00:01:32: haben wir ja das Notizzettelproblem gelöst, hoffe ich.

00:01:36: Und genau das ist ja dann auch für sowas, da ist das einfach ganz praktisch, wenn ihr so Häufchen machen kannst auf deinem Schreibtisch.

00:01:43: Denn die Legende erzählt, dass Dwight die Eisenhower, der das erfunden hat und der amerikanische Präsident mal gewesen ist, das nämlich genauso gemacht hat, dass der das auf seinen Schreibtisch in Quadranten eingeteilt hat und hat dann quasi Häufchen gebildet.

00:02:00: Und seine Worte dazu waren, was wichtig ist, ist selten dringend.

00:02:05: Und was dringend ist, ist selten wichtig.

00:02:08: Und da hat er nicht ganz unrecht.

00:02:12: Aber wie unterscheidet man jetzt zwischen wichtig und dringend?

00:02:16: Der zentrale Denkfehler im Alltag ist eben dringend schreitlaut.

00:02:21: Also, ja, du musst da unbedingt zurückrufen.

00:02:24: Ja, wir müssen uns unbedingt treffen.

00:02:27: Hier unbedingt die E-Mail lesen und solche Dinge.

00:02:30: Das ist alles dann immer ganz dringend.

00:02:32: Aber ist es wirklich wichtig im Sinne davon, dass es ja auf deinem Thema, auf deinem Ziel, auf deine Aufgabe wirklich einzählt.

00:02:41: Und wichtig ist oft sehr lange sehr leise, bis es dann

00:02:49: dringend wird.

00:02:51: Also, klassisches Beispiel?

00:02:53: Ja, bitte.

00:02:54: Steuererklärung.

00:02:56: Ja, genau.

00:02:57: ist wichtig.

00:02:58: Und ist meistens ja erst mal nicht so dringend.

00:03:01: Hat ja so ein Termin, der ist ja relativ, also wie ist das in Deutschland?

00:03:05: Einen dreißigter Fünfter, ich weiß es gar nicht mehr, oder?

00:03:08: Ja, ich glaube, ja.

00:03:09: Ja, ja.

00:03:10: Und dann wird es irgendwann immer knapper, knapper, knapper.

00:03:15: Und irgendwann ist es dann wirklich dringend und wichtig.

00:03:18: Richtig.

00:03:20: Und auch so ein Beispiel finde ich, also aus meinem Alltag, was ... Prozesse.

00:03:28: Das ist auch sowas.

00:03:29: Also man hat dann immer so ein Gefühl und denkt, also irgendwas, wir müssen uns diesen Prozess nochmal angucken.

00:03:34: Also irgendwer redet hier nicht richtig miteinander oder die Dokumente lernen nicht an die richtige Stelle oder, oder ich sage mal, wir machen einen Riesenkreis, obwohl es eigentlich eine, wie sagt man hier, eine Tangente oder einen Durchschnitt durch den Kreis quasi.

00:03:47: Also wenn zwei Personen einfach direkt miteinander reden würden, würde die ganze Sache viel schneller gehen und einfacher und fehlerfreier.

00:03:54: Stattdessen reden irgendwie vier Leute im Kreis miteinander.

00:03:57: Und das ist aber so der Klassiker, dass man denkt so, ja, oh, das muss ich mal noch machen.

00:04:02: Ach, jetzt gehe ich erst mal ins Telefon.

00:04:03: Jetzt muss ich noch die E-Mail schreiben.

00:04:04: Jetzt muss ich noch dies und hier ist das.

00:04:07: Und dann nächste Woche denkst du wieder und dann ist ein Jahr vorbei und du denkst, ah, dieses Jahr wieder diesen Prozess nicht angefasst.

00:04:12: Aber nächstes Jahr steht auf meinem Plan.

00:04:15: Und irgendwann werden dann die Probleme aber so groß, am besten fällt noch vielleicht jemand aus in diesem Prozess.

00:04:22: der das Wissen hat, wie dieser Prozess überhaupt funktioniert hat.

00:04:26: Und dann kracht er nämlich mit einem Schlag alles zusammen.

00:04:28: Genau.

00:04:30: Damit's richtig schön.

00:04:31: Und dann wird's richtig dringend.

00:04:33: So sieht's aus.

00:04:34: Und dringend sind Mails, Anrufe, kleine Probleme.

00:04:40: Wichtig ist aber Strategie, Führung, Gesundheit, nicht vergessen, Beziehungen und Positionierung.

00:04:46: Und viele Unternehmerinnen sind extrem fleißig, aber im falschen Feld.

00:04:53: Also, man muss sich mal hinterfragen, ob es halt sinnvoll ist, wenn man abends sein Mailpostfach mit hundert E-Mails sauber hat und alle beantwortet hat.

00:05:02: Das ist extrem fleißig.

00:05:04: Aber wenn dafür, also es ist schön, wenn du das alles schaffst, plus das, was wirklich wichtig ist, aber wenn dafür dann eben die wichtigen Sachen liegen bleiben, dann ist es ein bisschen sinnlos.

00:05:14: Dann kannst du das, musst du zumindest mal hinterfragen, vor allem, wenn deine Gesundheit dabei leidet.

00:05:22: Genau, also.

00:05:23: Es gibt die vier Felder, ihr habt es vielleicht schon mal gesehen.

00:05:25: Es ist so ein typischer Mathe-Graf mit vier Feldern.

00:05:30: Und der Feld A, das hat Steffi ein bisschen verwirrt, das Wichtigste, das ist, also jetzt müssen wir uns natürlich ein bisschen beschreiben.

00:05:39: Also ihr habt sozusagen die vertikale Achse und die horizontale Achse.

00:05:45: Die vertikale Achse, jetzt muss ich selber nochmal nachgucken, ist Wichtigkeit und die horizontale Achse ist Trinklichkeit.

00:05:54: und wenn man quasi nach da vier Quadrate reinlegt, so dass das komplette Feld ausgefüllt ist, dann ist das obere rechte Quadrat, das A-Quadrat und das ist das aller, aller, aller wichtigste und eigentlich das, was tatsächlich immer zuerst bearbeitet werden muss, das ist nämlich dringend unwichtig.

00:06:13: Das heißt, dein Prozess ist scheiße, die Person ist ausgefallen, da musst du dich jetzt sofort drum kümmern, weil sonst wird deine Buchhaltung zum Beispiel nicht mehr gemacht.

00:06:22: Zum Beispiel.

00:06:25: Hast du noch ein Beispiel für?

00:06:29: Ja, also du meinst jetzt für wichtig und dringend?

00:06:32: Ja.

00:06:32: Also

00:06:33: zum Beispiel sag ich mal, du hast morgen ein Seminar und irgendwas stimmt mit deinem Trainingsunterlagen nicht.

00:06:41: Also,

00:06:42: genau.

00:06:43: Das muss halt in dem Moment gemacht werden.

00:06:46: Richtig.

00:06:46: Du wolltest das eigentlich schon vier Wochen lang angucken, weil du hattest eigentlich schon im Hinterkopf.

00:06:50: Oder wie ich gestern Abend.

00:06:51: Oh, scheiße, ich müsste den Podcast noch vorbereiten.

00:06:54: Aber ich hab Gott sei Dank schon gehabt.

00:06:56: Ich hatte es nur vergessen.

00:06:58: Genau.

00:06:59: Dann wird es dringend und wichtig und dann ist die Empfehlung.

00:07:02: Mach es sofort und selbst.

00:07:04: Also das ist nicht zum Delegieren, sondern sofort erledigen selber.

00:07:08: Genau.

00:07:08: Feld B ist ... auf der linken Seite dieser Quadranten und ist bei Wichtigkeit ganz oben, aber bei Dringlichkeit halt unten.

00:07:19: Also wichtig, aber nicht dringend.

00:07:23: Beispiele dafür könnten zum Beispiel sein, wichtig, nicht dringend, ist der Anfang der Steuererklärung.

00:07:31: Ja oder die eigene Weiterbildung.

00:07:33: Ist wichtig, aber

00:07:33: nicht dringend.

00:07:34: Ja, die

00:07:35: eigene Weiterbildung oder was du vorhin gesagt hast, Gesundheit.

00:07:38: Dass du

00:07:39: sagst, du tust irgendwas für deine Gesundheit, solche Geschichten oder

00:07:41: ... Oh, der Klassiker.

00:07:42: Äh, Arzttermin ausmachen.

00:07:45: Also, du hast vielleicht irgendwas, wo du dir denkst, das müsste vielleicht, also jetzt nix Akutes, aber mal, das müsste eigentlich mal einen Arzt angucken.

00:07:53: Mhm.

00:07:53: Und dann denkst du dir auch so, da ruf ich nächste Woche mal an.

00:07:56: Mhm.

00:07:57: Und dann sind wir da tausend Sachen, und wen hast du nicht angerufen, den Arzt?

00:08:00: Richtig.

00:08:02: Und deswegen

00:08:03: ... Das kennt jeder.

00:08:03: Ganz wichtig.

00:08:04: Das ist so ein Klassiker, so wie ich arbeite, das nicht auf die To-do-Liste schreiben, sondern direkten Termin für diesen Anruf in den Kalender intragen, damit du es auch wirklich machst.

00:08:15: Und hier wird gesagt, das ist das wichtigste Feld, weil du hast identifiziert, was die wichtigen Sachen sind, die wirklich für dich dein Überleben, dein Unternehmen und so weiter wichtig sind.

00:08:28: Und du hast noch Handlungsspielraum.

00:08:30: Das heißt, du kannst noch planen.

00:08:33: Du kannst dir noch Zeit nehmen.

00:08:34: Du kannst noch Freiräume dafür schaffen oder anderes dafür wegdrücken.

00:08:41: Es ist noch nicht in dem Bereich, wo du sagst, so jetzt habe ich gar keine Wahl mehr.

00:08:44: Jetzt muss ich irgendwie ad hoc irgendwas machen und dann ist es vielleicht auch noch falsch.

00:08:53: Das nächste Feld ist das Feld C. Das ist quasi bei der auf der vertikalen Achse Dringlichkeit ganz rechts, also sehr dringend.

00:09:06: Aber auf der

00:09:10: horizontalen

00:09:11: Achse, Entschuldigung, auf der horizontalen Achse der Dringlichkeit ist es ganz rechts, also es ist sehr dringend, aber auf der vertikalen Achse der Wichtigkeit ist es ganz unten.

00:09:22: Das heißt, es ist dringend, nicht wichtig.

00:09:25: Du bist ja bestimmt so krass und haust das wieder in die Show-Nots.

00:09:27: Oder man kann es auch einfach mal googeln.

00:09:29: Ja, ich würde sagen wie gut.

00:09:31: Ich würde auch sagen wir googeln.

00:09:32: Also nicht wir googeln das, sondern ihr googelt das.

00:09:34: Ihr

00:09:34: googelt das.

00:09:35: Ihr

00:09:35: googelt das einfach mal.

00:09:37: Setzt euch das mal in eurer Eisenhower Matrix auf Feld B bitte.

00:09:41: Wichtig, nicht dringend.

00:09:42: Genau.

00:09:43: Weil ich möchte da jetzt ungern irgendwelches Material benutzen, das

00:09:48: irgendwie unter Rechen unterliegt.

00:09:50: Genau.

00:09:51: Gut.

00:09:51: Also wie gesagt.

00:09:53: Fetze ist dringend, aber nicht wichtig.

00:09:55: Das heißt, hier ist die Aufgabe, das zu delegieren.

00:10:00: Oder wie in meinem Fall ganz oft, zu automatisieren.

00:10:04: Ah ja, das ist auch so

00:10:05: cool.

00:10:05: Weil ich ja nicht so, ich bin ja so alleine für mich und ich hab immer so ein Problem damit, dass ich so delegiere.

00:10:13: Also zum Beispiel hab ich mir überlegt, also zum Beispiel du kannst, ich sag jetzt mal ... Dass du sagst, okay, ich telefoniere jetzt nicht mehr, mach Terminabsprachen, mach ich über einen Calendly-Tool.

00:10:28: Durch ein Buchstool, ich automatisiere das.

00:10:30: Also, ich schreib jetzt nicht tausend Mails hin und her solche Geschichten halt.

00:10:34: Und das sind vielleicht so klassische Sachen, die man sonst an jemand anderen geben würde und sagt, hey, ich hätte gern einen Termin mit dem und dem.

00:10:43: Organisiere mir das mal.

00:10:44: Das kannst du halt als Solo-Selbstständige ... wie in meinem fall muss man da so ein bisschen solche dinge automatisieren.

00:10:52: oder auch zum beispiel social media posts oder sowas dass man die dass man die halt in tools also mit tools praktisch plant.

00:11:00: und genau solche geschichte

00:11:01: genau ja sehr gut genau ich mache das manchmal wenn ich jetzt zum beispiel anrufe habe in der phase wo ich als du selber einfach nicht leisten kannst.

00:11:11: So viel.

00:11:12: Dann gebe ich oft die Nummern einfach an meine Mitarbeiterin und sag, ruf den mal bitte zurück und klär mal, was es geht.

00:11:19: Einfach damit derjenige, der angerufen hat, sich abgeholt fühlt, dass das geklärt ist, aber dass ich es einfach nicht machen muss, weil einfach vielleicht irgendwie gerade meine Kraft zu Ende ist, ich so zu viel zu tun habe, dass ich das jetzt nicht noch dazwischen schieben will.

00:11:34: Das wäre so ein Beispiel für mich.

00:11:35: Genau.

00:11:35: Und das letzte Feld ist nicht wichtig.

00:11:37: Nicht dringend.

00:11:38: Und was macht man mit solchen Sachen?

00:11:39: Und das

00:11:40: leben wir.

00:11:42: Ratsch.

00:11:43: Weg damit.

00:11:44: Das ist nämlich direkt Ablage P. Genau.

00:11:48: Weil das sind so was, was ich Werbee-E-Mails lesen oder irgendwelche Werbeanrufe beantworten oder den twenty-fünfzigsten Vertreter abbimmeln.

00:11:56: Oder hast du noch ein Beispiel, Steffi?

00:11:58: Ja.

00:11:58: Ich hab noch zwei Beispiele.

00:12:00: Das ist tatsächlich Endloses-Scrollen durch Instagram.

00:12:04: Oh ja.

00:12:04: Das ist zum Beispiel auch so ein Ding.

00:12:07: Ohne jetzt, ich sag jetzt mal, du bist da vielleicht hingegangen, weil du tatsächlich irgendwie Recherche für deinen Unternehmen betreiben wolltest, aber bist dann doch wieder hängen geblieben.

00:12:17: Und das sollte man tatsächlich reduzieren.

00:12:20: Aber auch zum Beispiel, da zähle ich mich komplett dazu, Teilnehmer an irgendwelchen kostenlosen Webinaren zu Themen, die mich interessieren,

00:12:31: die aber

00:12:33: überhaupt nicht Thema sind gerade.

00:12:35: Wo ich aber denke, ach, das klingt ja spannend.

00:12:38: Das muss ich jetzt aber unbedingt wissen, wie das funktioniert.

00:12:41: Also da bin ich tatsächlich ganz vorne mit dabei.

00:12:43: Und das darf ich auch gerne für mich streichen und reduzieren.

00:12:48: Also immer fragen wirklich, zahlt das, was du machst, wirklich gerade auf dein Ziel ein, ja oder nein?

00:12:55: Ja, bin ich voll bei dir.

00:12:58: Richtig.

00:12:59: Aber warum scheitert die Matrix im Alltag so oft?

00:13:02: Also selbst

00:13:03: Menschen sind ja

00:13:04: eigentlich ja und es ist ja eigentlich ein intuitives tool.

00:13:07: also im Grunde ist das ja jetzt nichts weltbewegendes was der erfunden hat leicht am ehesten sozusagen ein wenig das in worte gefasst und kategorisiert dass man leicht Zugriff darauf hat.

00:13:19: gedanklich aber.

00:13:21: Im Grunde macht man ja viele Sachen so auch so intuitiv.

00:13:24: Und das Problem ist aber, dass sich halt immer alles so dringend anfühlt, weil es schreit ja alles irgendwie immer gleich laut, bunt, krell.

00:13:35: Und man dann ganz schnell dieses Gefühl kommt, oder wir sind ja alle sowieso im Hamsterrat, wenn wir den ganzen Tag beschossen und denken immer, das muss ich alles jetzt machen.

00:13:44: Und das mache ich jetzt noch schnell selbst und dann mache ich das noch schnell selbst und dann fehlt der Mut zum Delegieren und zum Wegstreichen fehlt da meistens noch mehr.

00:13:52: Also weil das immer das Gefühl ist, oh Gott, nee, das sind alles meine Aufgaben.

00:13:57: Und wir machen ja auch gerne Dinge, die uns Spaß machen.

00:14:01: Und das sind oft Dinge, die man tatsächlich nicht machen muss.

00:14:04: Die nicht dringend

00:14:05: sind.

00:14:05: Genau, also zum Beispiel, sag mal, du überarbeitest irgendwie zum hunderttausendsten Mal irgendwie deine Instagram-Highlights oder sowas.

00:14:14: Also die Cover dafür, wo man denkt, das braucht jetzt echt kein Mensch, ne?

00:14:17: Aber fäll dir dann grad so ein und denkst, ach komm, das mach ich jetzt mal eben.

00:14:20: Also kann was sowieso so ein Programm, wo man sagt, um den Gang drin aufhalten kann, weil es einfach Spaß macht.

00:14:27: Genau.

00:14:27: Aber man muss sich halt wirklich immer wieder selber sagen, wenn alles dringend ist, dann ist nichts wirklich wichtig.

00:14:32: Und das ist, glaube ich, nicht so.

00:14:35: Es gibt die wichtigen Sachen, man muss sie aber halt wirklich konsequent identifizieren.

00:14:41: Genau.

00:14:42: Und deswegen entweder machst du es auf deinem Schreibtisch oder du nimmst deine To-do-Liste und machst von mir aus ABCD dran in Kreisen so ein bisschen dahinter.

00:14:53: Und dann kannst du es ja farbig noch markieren.

00:14:56: und stell dir einfach dabei die Fragen.

00:14:58: Bringt mich das meinem Ziel näher.

00:15:02: Muss ich das wirklich selber tun?

00:15:05: Und was passiert, wenn ich es nicht mache?

00:15:08: Und dann hast du Klarheit, dann kannst du dir diese Buchstaben dran machen, dann kannst du es einteilen.

00:15:12: Alles was bei D ist, kannst du gleich von der Liste streichen.

00:15:16: Alles was bei C ist Delegierste.

00:15:18: Alles was bei B ist, trägst du dir in dein Kalender ein.

00:15:21: Und alles was A ist, machst du sofort.

00:15:24: Und Zack ist der Tag gerettet.

00:15:27: Oder?

00:15:28: Ich hab grad gedacht, wie wunderbar das sieht.

00:15:31: Es klingt eigentlich sehr geil, ne?

00:15:33: Vor

00:15:33: allen Dingen ... Er

00:15:33: überlegt, okay, gebe mal meine Liste.

00:15:37: Also, ich glaube, dass ich tatsächlich die Eisenhower Matrix intuitiv schon immer so für mich verwende in meinem Kalender.

00:15:43: Ja, ich glaub auch.

00:15:44: Das glaub ich schon.

00:15:46: Aber wenn so ein richtig großes Chaos ist, also Chaos im Sinne von, es passiert grad so ganz viel, dann mach ich es schon auch schon bewusst.

00:15:53: Aber ich merke in unserem Gespräch, dass ich ... Dass ich dieses Baustellen D, dieses nicht dringend und nicht wichtig, das hängt mir, glaube ich, wie so ein kleiner Klotz am Bein.

00:16:05: Also da bin ich wirklich prädestiniert, dass ich da tatsächlich Sachen mache, die mir tatsächlich wahrscheinlich einfach nur Spaß machen und die aber im Grunde genommen auf meinen Ziel nicht tatsächlich mega Einfluss haben.

00:16:20: Vielleicht

00:16:20: auf meine... vielleicht auf meine Laune.

00:16:23: Auf deine Laune.

00:16:24: Also, was ich noch mal gut finde, wenn man sich es halt so einteilt ist, dass man sich noch mal bewusst machen kann, dass man in Feld A eben eigentlich nur Krisenmanagement macht.

00:16:34: Und wenn man da nämlich mal in Ruhe drauf guckt und überlegt, dann denkt man sich, das wären wahrscheinlich ein paar Krisen dabei gewesen, die man hätte vermeiden können.

00:16:41: Wenn man da eben sich das nicht so bewusst macht, dann denkt man, oh, und dann jetzt schon wieder dieses und jenes und ach und das auch noch und ich arme oder ich arme.

00:16:49: So, dann kommt man vielleicht auch so in so eine Opferrolle, während wenn man sich das wirklich mal anguckt, dann kann man sagen, na ja, also eigentlich habe ich es schon vor drei Monaten gewusst, eigentlich hatte ich da schon.

00:16:59: Und dann natürlich den Rückschluss draus ziehen und sagen, okay, ich gucke jetzt in Feld zwei, weil das ist vor drei Monaten quasi.

00:17:06: Hier kann ich steuern, hier kann ich was tun, hier kann ich die Zukunft aktiv gestalten und wirklich einfach Feld eins vermeiden.

00:17:16: Also sicher nicht, niemals nie, niemals alles, aber zumindest in großem Teil.

00:17:22: Auf viele Dinge haben wir ja auch gar keinen Einfluss.

00:17:24: Also wenn du jetzt zum Beispiel in Feld A nochmal, da nochmal ganz kurz, es können ja auch irgendwelche technischen Probleme irgendwie auftauchen, aus dem Nichts.

00:17:32: Also da hast du halt kein...

00:17:37: Aber

00:17:37: es gibt viele Sachen, die zu ver... Also die man tatsächlich verweilen kann.

00:17:41: Genau.

00:17:41: Ja,

00:17:42: super.

00:17:42: Man kann es auf jeden Fall schlanker, das Feld A. Ja.

00:17:47: Genau.

00:17:47: Und dann sind wir jetzt eigentlich schon durch.

00:17:49: Das war unser kleiner Quickie-Impot zum Thema Eisenhower-Matrix.

00:17:53: Und wir hoffen, dass euch das ein bisschen wieder weiter hilft oder einen kleinen Denkanstoß gibt.

00:17:58: Und dann sehen wir uns nächste Woche wieder zur normalen Laba-Folge.

00:18:02: Wir freuen uns auf euch.

00:18:03: Macht's gut.

00:18:03: Hab eine ganz schöne Woche.

00:18:05: Ciao.

00:18:10: Das war's für heute bei Business Blabla.

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00:18:29: Jede Folge hat ihr in eigenem Post.

00:18:31: Checkt das Datum

00:18:33: und tauscht dich mit uns aus.

00:18:35: Schön, dass du dabei warst.

00:18:36: Und denk dran,

00:18:37: wir piepsten

00:18:38: nix raus, also sei auch du einfach echt.

00:18:40: Bis zur

00:18:41: nächsten Folge, ciao!

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