Work-Life-Balance: Generationenkonflikt oder Zukunftsmodell?
Shownotes
Work-Life-Balance, Lifestyle-Teilzeit, Generation Z, Leistungsbereitschaft, Fachkräftemangel – selten wurde so emotional über Arbeit diskutiert wie aktuell. In dieser Folge sprechen wir offen darüber, ob wir wirklich zu wenig arbeiten, falsch arbeiten – oder einfach nur mit den falschen Erwartungen.
Zwischen Schlagworten wie „Lifestyle-Teilzeit“ und „Generation ohne Leistungswillen“ stellen wir die entscheidende Frage: Geht es hier wirklich um Faulheit oder um einen gesellschaftlichen Wandel?
💡 In dieser Episode erfährst du:
➡️ Warum wir mit dem Begriff Work-Life-Balance grundsätzlich ein Problem haben
➡️ Weshalb „Lifestyle-Teilzeit“ als Begriff mehr polarisiert als erklärt
➡️ Ob sich Leistung heute noch lohnt und für wen
➡️ Warum Jung vs. Alt oft eine künstlich geschaffene Debatte ist
➡️ Welche Verantwortung Unternehmen tragen – und welche Mitarbeitende selbst
➡️ Wieso Eigeninitiative wichtiger ist als staatliche Regeln
➡️Warum Arbeit weder Feind noch Identität sein sollte
➡️Und weshalb das Thema viel komplexer ist als die aktuelle Schwarz-Weiß-Diskussion
Diese Folge ist keine einfache Antwort – sondern eine ehrliche Auseinandersetzung mit einem Thema, das uns alle betrifft.
👋 Wir sind Nancy & Stephie – Hosts von Business Bla Bla. Dein Podcast für Selbstständigkeit, Business & alles dazwischen. Ehrlich, nahbar und mit echten Einblicken.
🎧 Neue Folge jeden Montag. Überall, wo es Podcasts gibt.
🎶 Musik von Ronald Kah – https://ronaldkah.de
Transkript anzeigen
00:00:02: Arbeiten wir zu viel oder zu wenig?
00:00:05: Oder nur zur falschen Zeit, mit den falschen Erwartungen und für die falschen Leute.
00:00:10: In dieser Folge sprechen wir über Work-Life Balance im Allgemeinen und im Business.
00:00:15: Was ist dran an der Lifestyle-Teilzeit und der Generation ohne Zukunft?
00:00:20: Lohnt sich Leistung noch oder schaut man lieber dass man möglichst wenig Stress hat und schaut auf sich selbst?
00:00:27: Fragen über Fragen.
00:00:28: Wir diskutieren und nähern uns den Antworten.
00:00:31: Herzlich willkommen zu Business Blabla, dem Podcast für alle die ihr Business lieben aber auch die Nachfolge im Blick haben.
00:00:40: Ich bin Nancy Nielsen bekannt für sehr volle Kalender und sehr voller Kaffeetassen Und an meiner Seite wie immer die wunderbare Steffi Schmidtmeister Die Frau die mit einer Mischung aus Struktur und Sprachnachrichten versucht ihre eigene Work-Life Valence zu rennen.
00:00:55: Hallo!
00:00:56: Steffie wenn du dir dein Jahr Balkendiagramm vorstellt, noch ist es ja nicht so viel.
00:01:03: Wieviel Prozent waren bisher Arbeit?
00:01:06: Wieviele Prozent Freizeit?
00:01:07: und wie viele Prozent war in dieser Fluide-Zustand aus?
00:01:10: Ich bin zwar zu Hause aber eigentlich mental noch im Business.
00:01:15: Ui!
00:01:15: Ich geb mein Tipp ab.
00:01:16: Ja.
00:01:16: Achtzigzwanzig.
00:01:21: Ja genau, jetzt müsste man nur noch wissen wie das verteilt ist.
00:01:24: ne
00:01:25: Achtzig Prozent Arbeit, zwanzig Prozent Freizeit.
00:01:28: und eigentlich noch von den zwanzigen Prozent kannst du wahrscheinlich noch mindestens fünf oder zehn Prozent bei eurem Projekt das ihr gerade fahrt nochmal als fluide Zone bezeichnen.
00:01:40: Ja also
00:01:41: ja ich würde es vielleicht nicht ganz so düster aber Es kommt schon annähernd daran.
00:01:46: ja Aber bei dir ist es sicherlich ähnlich oder?
00:01:48: Komm jetzt auch nicht neunzig
00:01:51: Keine Ahnung.
00:01:52: Nee, also ich brauche tatsächlich viel Freizeit im Moment um das heißt viel freizeit aber anders Ich brauch die freizei die ich mir nehmen kann wirklich als freizeiti.
00:02:04: Ich schotte mich mental ab gegen alles was mich da quasi rausnimmt weil ich unbedingt erholen muss, weil ich das jetzt gerade momentan alles so als anstrengend und schwierig und überlastend empfinde.
00:02:17: Was alles auf mich einströmt dass sich ja wie gesagt in der Zeit die mir als Freizeit bleibt unbedingt jede Minute brauche um meine Akkus wieder aufzuladen.
00:02:27: Manche haben es ja vielleicht mitbekommen, die mich ein bisschen besser kennen und mit mir über WhatsApp verbunden sind.
00:02:33: Ich habe ja das gestern geschafft meine komplette WhatsApp History Persönlichkeit wie auch immer, zweites Leben zu löschen.
00:02:42: Endgültig ohne Backup das löscht es anscheinend gleich mit.
00:02:48: Ja und jetzt habe ich mich mühevoll wieder reingearbeitet aber die zwei Stunden drei Stunden meines Lebens hätte ich mir auch schenken können ehrlich.
00:02:55: Das war vorher eigentlich gut.
00:02:58: Das Gefühl ist wahrscheinlich so freier Fall oder wie hast du dich gefühlt?
00:03:02: Ja freier fall ist das trifft sich wirklich.
00:03:07: Das ist ja nicht nur das Private, sondern da sind auch die Ehrenamtzachen dran verquick gewesen.
00:03:10: Und dieser erste Moment wenn du denkst so scheiße Jetzt ist alles weg und wie kommst denn da jetzt wieder ran?
00:03:19: Was sagen denn die anderen?
00:03:20: also ich hatte dann auch gleich ein paar Anrufe von Menschen die dann quasi Nachricht bekommen haben.
00:03:25: Die hat die Gruppe verlassen.
00:03:28: Die natürlich wahrscheinlich gedacht am Scheiß was passiert
00:03:33: Mega.
00:03:36: Also es ist mir tatsächlich gar nicht aufgefallen, dass du alle unsere gemeinsamen Gruppen komplett verlassen hast.
00:03:44: Ich habe das erst im Nachhinein gesehen als du mir geschrieben hattest und ich dann dich da nachher wieder dazugefügt hab'n.
00:03:48: und da habe ich tatsächlich gesehen wirklich aus allen Gruppen.
00:03:51: Nancy hat die Gruppe verlassen.
00:03:53: ja!
00:03:53: Es gibt erstmal so...wenn man nicht weiß warum denkt man sich wahrscheinlich so Ja?
00:03:59: Was ist passiert?
00:04:02: Richtig Ja, nee.
00:04:03: also Entwarnung es war quasi.
00:04:05: Also ich will nicht sagen das war Dummheit aber bin halt dann doch noch kein digital native sind wir irgendwie nicht mehr so und Ich habe einfach zu schnell Einen ein Angebot von meinem Telefon angenommen was mir dachte ah das geht nur um Authentifizierung.
00:04:23: Nein Es ging halt wirklich um den Account Und Dann ist alles passiert und ich will gar nicht weiter ausführen.
00:04:30: auf jeden Fall ja Egal, jetzt ist wieder alles da.
00:04:35: Die Chats sind halt leer.
00:04:36: ich habe meine gesamte digitale Erinnerung verloren alle Fotos alles Ist nicht schön aber es ist wie es ist.
00:04:44: Ich bin ja noch nicht so ganz damit durch dass das wirklich alles weg ist Aber Ja
00:04:48: Also mindestens sagt mein Telefon nein.
00:04:50: Hmm, wer gab von einem von WhatsApp?
00:04:54: Kenne ich nicht hab ich nicht Obwohl ich das eigentlich immer eingerichtet habe.
00:04:59: Ja gut
00:05:00: Jetzt lass uns mal zurück zu unserem Thema kommen, sonst ist der Podcast schon mit meiner Leidensgeschichte hier voll.
00:05:08: Aber obwohl ich finde oder glaube und weiß es, dass die Leute, die uns zuhören, da wahrscheinlich sehr mitfühlen können?
00:05:17: Ja, ich glaube auch.
00:05:18: Ich habe auch sehr viele sehr mitführende Nachrichten bekommen.
00:05:21: Von mir nicht, oder?
00:05:23: Nee du würdest sowas nie machen!
00:05:24: Was würde ich nicht
00:05:25: machen?!
00:05:26: Aber ich meine die mit fühlenden Nachrichten.
00:05:27: Du
00:05:27: würdest ja dann noch sagen, wie dumm kann man sein?
00:05:30: Das habe ich nicht gesagt!
00:05:31: Ich habe lediglich versucht rauszufinden ob die Nachricht von dir das du jetzt... Ja,
00:05:37: das müssen wir unseren Hörerinnen noch erzählen dass natürlich Steffi sofort gedacht hat nee, das ist nicht Nancy, das is jetzt hier irgendeine KI die mich versucht auszutricksen und an unsere Gruppe ranzukommen.
00:05:48: Und dann musste ich sagen, hat sie mich gefragt, wo wir uns kennengelernt haben.
00:05:54: Das werde ich jetzt natürlich nicht verraten, weil für ... das muss ich mehr aufheben in zukünftige Qualitäten und ich hab da tatsächlich erst mal so kurz so Scheiße.
00:06:03: ja!
00:06:03: Wo haben wir uns denn eigentlich kennengelernen?
00:06:08: Da merkt man wie man in Stresssituation plötzlich ist das Hirn komplett leer.
00:06:14: Das war sehr lustig.
00:06:15: Ich habe es dann gleich genutzt, um mir deutlich zu machen, dass ich sie wirklich gut kenne und dass ich jede Menge Material gegen sie in der Hand habe.
00:06:23: Genau!
00:06:23: Wie heißt das noch?
00:06:24: Wir müssen für immer befreundet sein... Du weißt so viel über mich.
00:06:27: Richtig!
00:06:31: Und jetzt gehen wir aber heute mal auf das Thema Work-Life-Valence eingehen bzw.
00:06:38: diese Lifestyle Teilzeit.
00:06:41: So ein schöner WhatsApp-Aktion.
00:06:45: Genau, weil mich das tatsächlich berührt hat in der aktuellen Presse... Also es geht ja jetzt seit ein paar Wochen dieses Bashing dieser Idee durch die Reihen und ich habe so ein bisschen schon ein breiteres Bild dazu und nicht nur so eine schwitze Meinung dass alles scheiße ist.
00:07:09: Und wir haben uns ja auch glaube ich schon ganz oft mal über Work-Live-Valence und unsere Meinung dazu unterhalten.
00:07:15: Steffi, du findest, bringst das ja immer am besten auf den Punkt?
00:07:22: Was ist Work-Life-Valance für uns?
00:07:24: Nichts.
00:07:24: Es gibt es nicht!
00:07:26: Weil ich finde ... Künstlich
00:07:28: finde ich.
00:07:29: Ja,
00:07:29: du kannst halt nicht... Das ist ja alles mein Leben also alles was ich mache ist mein Leben ob dass meine Arbeit ist oder ob das meine Freizeit ist Und ich mag das gar nicht so abtrennen.
00:07:41: Also, was heißt das denn dann?
00:07:43: Wenn ich jetzt zum Beispiel ... ähm, ich sag mal ... Jetzt meine Arbeit hier nachgehe, dass es nicht mein Leben ist, dass das verschwendete Lebenszeit ist oder was bedeutet das?
00:07:52: Die sind einfach vermittelt, diese Begrüßung.
00:07:53: Die sind ein bisschen
00:07:54: vermittelter total und das finde ich super-super schade!
00:07:57: Weil ... also wenn ich das so sehen würde, dann ist ja wirklich ein Großteil meines Lebens verschwendet sozusagen.
00:08:09: Also das finde ich, also es kann nicht so.
00:08:14: Vielleicht sind wir da in der privilegierten Situation, sollte man vielleicht auch ein bisschen vorsichtig sein, dass wir eben den Vorteil haben unsere Arbeit auch selber mitgestalten zu können und uns das auch so ausgesucht haben und auch aussuchen konnten weil wir ja die entsprechende Bildung bekommen haben im entsprechenden Umfeld aufgewachsen sind.
00:08:31: Es mag sicher Menschen geben, die das alles nicht haben und dann vielleicht eine Arbeit annehmen müssen einfach nur um zu überleben.
00:08:42: Das möchte ich jetzt nicht verurteilen, aber ich bin total bei dir wenn du sagst das ist halt alles mein Leben und es ist also da wäre ich eher so nachdem du wenn's so nicht isst dann ist es immer so schön love it change it or leave.
00:09:03: Ja, ja also wenn du es nicht magst.
00:09:06: Also muss ganz ehrlich sagen wir gehen so leute auf dem wecker.
00:09:10: Tschuldigung macht mich bestimmt unbeliebt.
00:09:11: nein mir gehen so Leute richtig auf den wecker die immer nur über ihren arbeitgeber herziehen.
00:09:18: So dieses ja und dies passt da nicht und das passt dann nicht.
00:09:22: und dann ist auch noch so und dann zahlt er auch noch scheiße.
00:09:25: was weiß ich?
00:09:27: Ist alles in ordnung kann man auch mal haben so phasen aber Dann macht doch was.
00:09:33: Der Arbeitsmarkt gibt's doch her, dann geh doch such dir was Neues.
00:09:38: Also der Maurer hat da das Loch gelassen, dass man das Gebäude verlassen kann.
00:09:44: Man muss nicht mit jedem klar kommen und es muss einem nicht überall gefallen.
00:09:49: aber man hat die freie Wahl anstatt nur rum zu jammern und zu meckern, um zu sagen okay hier ist nicht gut.
00:09:56: Die haben eine andere Sichtweise als ich, eine andere Handhabung der Dinge.
00:10:00: Ich gehe dahin, wo es mir gut tut.
00:10:03: Und das ist so der diese Vorstellung die ich habe von... ...work und live dass das halt eins ist.. ..und dass sich mich halt bei meiner Arbeit wohlführen muss.
00:10:13: Es ist nicht mein Zuhause Das ist richtig!
00:10:15: Das ist ein anderes.
00:10:15: nochmal bisschen so eine andere Qualität.
00:10:18: Ich muss jetzt auch nicht unbedingt beste Freundschaften auf Arbeit schließen Ist schön wenn man's hat aber wenn man sie nicht hat.
00:10:25: Manchmal denke ich sogar ist eine gewisse professionelle Professionelle Freundlichkeit und Art und Weise dieses Geschäft, also die Arbeit miteinander zu teilen sogar vielleicht manchmal besser auf lange Sicht.
00:10:41: Wenn man sich gar nicht so nahe steht weil oft ist dann so wenn du dir zunahe stehst, dann trägst du halt auch alle ups and downs mit in die Arbeitsbeziehung rein.
00:10:50: Du lachst schon?
00:10:51: Ja das passiert
00:10:54: automatisch.
00:10:57: Wir haben jetzt auch schon eine lange Arbeitsbeziehe miteinander
00:11:00: Ja, haben wir.
00:11:01: Und da tragen wir natürlich auch alle Abs und Daubs rein.
00:11:05: Das ist ganz klar!
00:11:07: Aber ich weiß genau was du meinst.
00:11:08: Also manchmal reicht es ja auch wenn man... also du musst ja nicht mit jedem befreundet sein.
00:11:17: So professionell Distanz war das Wort, was ich
00:11:19: gesucht habe.
00:11:20: Da spricht ja gar nichts dagegen für dich.
00:11:23: Es hat nichts mit Ablehnung zu tun, aber vielleicht dass man mit ihr also an jemanden persönlich jetzt nicht so wahnsinnig interessiert ist.
00:11:31: Dass man nicht unbedingt wissen möchte oder wissen muss sage ich mal was der jetzt am Wochenende macht oder so oder sie?
00:11:37: ja Aber nicht schlimm
00:11:39: Also menschlich.
00:11:40: also wenn ich jetzt mal meine Kollegen denke sozusagen dann haben wir tauschen die uns tatsächlich sogar oft darüber aus Haben wir sozusagen menschliches Interesse aneinander?
00:11:49: wie geht es dir?
00:11:50: Was machst du denn so?
00:11:51: erzähl ma aber Wir müssen uns jetzt halt nicht gegenseitig zum Geburtstag einladen und dann am Wochenende noch was miteinander machen.
00:11:59: Und keine Ahnung, also wir sind halt einfach keine dicken Freunde!
00:12:03: Wir sind richtig gute Kollegen die schon Anteil am anderen Leben nehmen aber eben nicht in das Leben des Anderen mit verwoben sind als solcher.
00:12:14: Also außer eben im Arbeitsbereich.
00:12:16: Ja ich finde es auch gar nicht schlimm Was du sagst alles cool
00:12:22: oder?
00:12:23: Ja?
00:12:23: Also gut, verfassen's nochmal zusammen.
00:12:26: Unser Gelaber.
00:12:30: Für uns ist es einfach mehr Work-Life Blending beziehungsweise ist einfach Work auch live und Live ist work so.
00:12:39: wir können das und wollen das nicht trennen.
00:12:41: für uns ist wichtig dass auch die Arbeit Spaß macht dass vielleicht kann man es eher so sagen dass man sagt Anstrengung und Erholung also Im Sinne von körperlicher Anstrengung oder von mir uns auch geistiger anstrengend.
00:12:55: Das kann ja tatsächlich auch mal im privaten anstrecken werden, so ist es nicht.
00:12:59: also und du brauchst halt immer diesen Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannungen und denen brauchst du Ja aber wo du dich entstandest das kann unterschiedlich sein.
00:13:09: das kann genauso gut sein dass du mal Stress zuhause hast.
00:13:12: Also dann sagst Das ist das Schönste, wenn ich mal aufarbeitet und wieder andere Themen.
00:13:17: Wieder
00:13:17: normale Leute hier!
00:13:19: Ja endlich mal wieder normale Menschen um mich herum.
00:13:23: Genau so und das ist sozusagen als vorweggeschoben als unsere Definition von Work-Life Balance und jetzt mal quasi gesprungen in diese politische Diskussion ob das denn jetzt so wichtig ist?
00:13:39: Und wie wichtig das ist und was Jen Sie dazu sagt.
00:13:45: Willst du anfangen oder soll ich?
00:13:48: Also, du meinst jetzt dieses Lifestyle.
00:13:51: Ja die Lifestyle Teilzeit ist
00:13:53: ein
00:13:54: Thema an der ganzen Geschichte eigentlich.
00:13:56: Da
00:13:56: fange du mal an dann ordne ich das vielleicht noch einmal für mich ein ja.
00:14:01: Grundsätzlich habe ich das Gefühl im Moment ist irgendwie so die Diskussion angeheizt und wird stark polarisiert.
00:14:10: Das ist eigentlich in meinen Augen gar nicht nötig.
00:14:13: Also ich hab das Gefühl, es wird jetzt so eine Diskussion aufgemacht zwischen faul und fleißig alt und jung.
00:14:18: also die jungen ja generell faul die alten sind generell fleißigt oder leistungsfähiger Und es ist halt immer so ein schwarz-weiß und dass sehe ich in dieser Diskussion nicht.
00:14:31: Ja viele junge Leute haben heute ein anderes Bild auf Arbeit und wollen vielleicht das Flexibler gestalten wollen, dass eben tatsächlich in meinen Augen oft mehr verblenden miteinander.
00:14:45: Und viele ältere sind also gerade jetzt mal bei die Politik und so, die beharrt ja eigentlich auf diesen oder auch die Gewerkschaften, beharren ja ganz stark auf diesen Regeln, dass das alles schön sauber abgegrenzt ist um bloß nicht ineinander läuft.
00:14:58: weil da muss der Arbeitnehmer auch mal Eigenverantwortung tragen und sagen ich lese meine E-Mails nicht mehr, weil sonst kann ich die Nacht nicht mehr schlafen.
00:15:07: Das fordert natürlich sozusagen ein bisschen Selbstkontrolle und Selbstverantwortung.
00:15:13: Aber dieses schwarz-weiße eben so, die sind immer nur gut oder böse oder fleißig und faul, das finde ich halt komplett sinnlos!
00:15:23: Und in meinen Augen ist es so viel wichtiger dass wir als zumindest kleine Unternehmen wieder mehr Handlungsspielraum kriegen und wieder mehr verhandeln dürfen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgeber.
00:15:37: Das ist nicht diese ihr da oben, ihr da unten Szenario sondern wir sitzen... Ich muss es leider sagen aber wir sitzen alle in einem Boot Und im Moment habe ich das Gefühl wenn wir so weitermachen haben die Arbeitgebers also zumindest die kleineren bald alle keine Lust mehr und steigen aus dem Boot aus und dann können alle Arbeitnehmer entweder selber rudern oder gehen halt in irgendwelche großen Konzerne.
00:15:59: Aber da würde unsere Wirtschaft schon ein entscheidender Teil fehlen.
00:16:03: Oh ja Und ich glaube, das unterschätzen viele.
00:16:07: Ich glaube, dass viele in großen Konzernen ... Also ich kenne leider die Prozentzahlen nicht, aber im Mittelstand glaube ich, wenn da wirklich sehr, sehr viele wegbrechen wie auch immer dann haben wir ein riesiges Problem Weil
00:16:30: es arbeiten
00:16:31: nicht jeder in einem großen Konzern.
00:16:33: und wenn man sich auch das anschaut, darüber haben wir schon mal gesprochen über das Thema Nachfolge.
00:16:40: Wie viele Unternehmen Nachfolger suchen?
00:16:45: Ist da also ein Riesenmarkt?
00:16:50: Ja ich glaube dass viele Unternehmerinnen und Unternehmer ihren Kindern Ich gab sicher andere Zeiten, aber man kann seinem Kind eigentlich heute guten Gewissens die Übernahme nicht mehr empfehlen.
00:17:03: Also ich muss es leider so sagen also in meiner Branche muss sich sagen nächst eigentlich besser du wirst angestellt weil Du bist so abgesichert und ich habe das Gefühl wir... also jetzt wird die gesamte Verantwortung für alles wird auf die Unternehmen abgeschoben.
00:17:21: Also du hast ja gesagt, du weißt jetzt nicht den Anteil des Mittelstandes sozusagen.
00:17:25: Ich weiß ihn jetzt in Zahlen auch nicht aber auf jeden Fall ist die Zahl der kleinen und mittelständischen Unternehmen viel größer als die der Konzerne.
00:17:38: Das habe ich vermutet.
00:17:38: Ja
00:17:39: das mag zwar sein dass die Mitarbeiter zahlen dann trotzdem bei den Konzernen höher sind Aber die Anzahl der Unternehmen Es ist natürlich auf der anderen Seite.
00:17:48: Der kleine Mittelstand ist viel, viel höher und ich würde sagen eben so ungefähr bis fünfzig vielleicht auch sogar bis hundert Mitarbeiter.
00:17:58: Ist es einfach so dass du ja als Chef oder ja als chef als Gründer noch ins operative Geschäft mit eingebunden bist?
00:18:07: Und du musstest alles über dich als Mensch abbilden.
00:18:10: und was ich jetzt eben sehe wird immer mehr Verantwortung auf die Unternehmen abgegleist.
00:18:18: Es werden immer mehr Regeln getroffen, die unseren Handlungsspielraum deutlich einschränken.
00:18:24: Und aber unsere Verantwortung wird permanent erhöht.
00:18:30: So und das ist halt ein Punkt wo ich sage diese Punkte die jetzt angesprochen wurden die die Lifestyle Teilzeit Die Stunde Mehrarbeit die angesprochen worden sind man kann sicher über alles diskutieren Man muss auch nicht alles gut finden.
00:18:48: Es wäre schön, wenn man tatsächlich das mal abwegt.
00:18:52: Aber ich finde es jetzt nicht so furchtbar diese Vorschläge sowie ist dann gleich wieder in der Presse und in der öffentlichen Debatte getrieben wird weil es wurde ausdrücklich zum Beispiel bei der Lifestyle Teilzeit gesagt ja natürlich Macht das für Mütter Sinn?
00:19:09: Das macht für Leute, sind die eine Pflege machen etc.
00:19:12: Das ist doch keine Lifestyle-Teilzeit für Mützen und für Pflegende.
00:19:15: Es wurde ja auch eindeutig gesagt dass das nicht gemeint
00:19:18: war.
00:19:19: Und was wurde aber in der öffentlichen Diskussion gemacht?
00:19:21: Ja da sind ja alles die Müttern, die das machen müssen!
00:19:25: Das ist ja Quatsch.
00:19:27: Und das denke ich auch, dass es immer wieder werden die Themen um sie zu verunglimpfen in eine Ecke gezogen wo sie nicht hingehören weil das war eindeutig ausgeschlossen.
00:19:37: darum ging es nicht.
00:19:39: Was gemeint war sind Menschen die entweder weil sie so viel verdienen dass sie sagen okay mir reicht auch drei Euro fünfzig weniger dann verzicht mache lieber zehn Stunden weniger dann habe ich wenigstens die Zeit um das Geld auch auszugeben.
00:19:54: Oder eben ja, Menschen die halt generell so ein Ansatz haben.
00:19:57: Auch die kommen vielleicht sogar mit weniger Geld zurecht und sagen aber nee ich möchte mein Leben einfach genießen mir reichen von zwanzig dreißig Stunden und dann lebe ich lieber auf Klemmfuß.
00:20:06: So um das ging es.
00:20:09: Und natürlich wieder Ja wir arbeiten mehr als jemals zuvor und Wir arbeiten mehr Stunden und sowas.
00:20:15: Das mag alles sein.
00:20:16: nichtsdestotrotz stehen wir gerade kurz vor einer Wirtschaftskrise und vor sehr herausfordernden Zeiten.
00:20:24: Und ich möchte noch mal sagen, also ich will gar keine anderen Regeln vom Staat.
00:20:28: Ich will eigentlich weniger regeln vom Stadt.
00:20:31: Eigentlich, dass wir wieder dahin zurückgehen und zumal wir jetzt auch einen Arbeitnehmermarkt haben.
00:20:37: Also spätestens... Jetzt haben wir kurz eine kleine Erholung durch die wirtschaftliche Situationen und auch sicher durch KI, dass wieder ein paar Leute freigesetzt worden sind.
00:20:48: aber das wird sich wieder ganz schnell ändern wenn die Boomer aller aus dem Arbeitsmarkt gehen Und dann haben wir wieder einen kompletten Arbeitnehmermarkt.
00:20:55: D.h.,
00:20:55: die Arbeitgeber müssen sowieso richtig gute Arbeitangebote machen, um überhaupt Arbeitnehmer von sich überzeugen zu können und ich glaube da ein Stück wieder Lockerheit einzuführen ohne jetzt alles einzureisen was wir an Errungenschaften haben am Arbeitnehmerschutz.
00:21:16: Ich glaub' ich hab mich jetzt tief reingekwatscht.
00:21:19: sag du mal was.
00:21:20: Also
00:21:20: ich vermute ja fast, dass es einfacher ist für die Arbeitgeber, die Boomer-Generation noch ein bisschen länger zu halten als neue Arbeitnehmer zu finden.
00:21:33: Die Arbeitsplätze ersetzen wäre vielleicht sogar das Beste.
00:21:36: Jetzt muss man sich als Generationen ... die das betrifft, fragen will ich das?
00:21:42: Will ich das nicht.
00:21:43: Also welche Vorteile hat das?
00:21:45: Hier in der Schweiz ist das was glaube ich in Deutschland schon auch angedacht... ... mit denen ich glaube zweitausend steuerfrei dazu zu verdienen ohne Abzüge zur gesetzlichen Rente oder hier zum Pensionen.
00:22:01: Ist glaube ich ein guter Ansatz.
00:22:03: also es kann ich mir schon gut vorstellen Und ich glaube auch, dass es einige gibt, die das vielleicht nicht nur aus finanziellen Gründen machen.
00:22:10: Also gerne machen, sondern auch einfach weil sie in ihren Beruf aufgehen ist denke ich schon und ich glaube da liegt vielleicht so ein kleiner Schlüssel, dass Arbeitsplätze nicht neu besetzt werden müssen.
00:22:30: Ja, es ging ja um die rechtliche Regelung.
00:22:32: Das war eigentlich das Ding nicht, dass es generell verboten werden soll Teilzeit sondern es ging nur darum, dass du keinen rechtlichen Anspruch
00:22:40: auf
00:22:40: Lifestyle-Teilzeit haben sollst.
00:22:42: Genau und Lifestyle Teilzeit glaube ich ist etwas was geschaffen wurde dieser Begriff Um Diskussionen herbeizuführen, um diese schwarz-weiß Denken herbeizeführen.
00:22:56: Weil das, was wir eben schon mal ausgeschlossen haben sind ja Leute.
00:22:59: Menschen die auf ihre Kinder aufpassen und die Kinder erziehen, die meinetwegen pflegen.
00:23:05: Die weiß ich nicht vielleicht noch andere Dinge machen, die mir jetzt nicht einfallen, die auch wichtig sind.
00:23:12: Vielleicht Ehrenamt oder...
00:23:14: Genau.
00:23:15: also da gibt es ja sicherlich noch ein paar andere Sachen wo man dann sagt Ja Ich kann jetzt im Moment halt nur zwanzig oder dreißig Stunden arbeiten Die sind damit nicht gemeint.
00:23:26: Und ... Ich kann mir nicht vorstellen, dass es tatsächlich so viele Menschen gibt die diese Lifestyle-Teilzeit anstreben.
00:23:36: Weil ich mir nicht vorstellen kann, dass man da tatsächlich dauerhaft verleben kann?
00:23:40: Auf jeden Fall so erleben kann!
00:23:42: Ja, die Rente ist dann auch wieder das Thema... Dass man dann natürlich sagt ja, die Rente ist sowieso für uns nicht mehr irgendwie attraktiv.
00:23:50: Von da ab ist mir das jetzt auch egal ob ich da jetzt einen Zahl oder nicht hat.
00:23:56: Aber, ich denke es sind vielleicht gar nicht so viele wie wir uns das jetzt vielleicht eingeredet wird.
00:24:03: Es wird wahrscheinlich der Hebel sein... Das
00:24:06: glaube ich nämlich auch nicht.
00:24:07: und was du sagst also wenn ich tatsächlich einen Job habe wo ich sage okay er ist so gut bezahlt dass ich auf dreißig Stunden runter gehen kann diese zehn Stunden, die da jetzt aufgefangen werden müssen.
00:24:25: Wenn wir jetzt mal davon von der vierzigstunden Arbeitswoche ausgehen.
00:24:30: Die müssen ja wieder reingeholt werden.
00:24:31: Das heißt ich brauche ja wieder jemanden.
00:24:33: wie ist das denn?
00:24:34: Ich sage mal für Unternehmen, die dann plötzlich sich in der Situation sehen dass sie einen Arbeitsplatz haben, der eigentlich eine Vollzeitstelle ist, der jetzt aufgeteilt werden muss auf zwei Leute Ist in vielen Bereichen nicht gut möglich In anderen Bereichen sicherlich schon ist aber für jedes Unternehmen viel höherer Verwaltungsaufwand, das muss man einfach wissen.
00:24:56: Es ist definitiv teurer als wenn du einen rein hast.
00:24:59: Das denke ich mir also.
00:25:00: und
00:25:00: das ist eben der Punkt wo ich sage und da bin ich eben bei dieser Diskussion nicht unbedingt inhaltlich warum wieso weshalb die Leute da Teilzeit haben wollen sondern diese Verpflichtung dem Arbeit, also die Arbeitgeber aufgedrückt wird zu sagen ja du musst es möglich machen.
00:25:20: Weil es eben Betriebe belastet weil genau das passiert was du sagst Die Person leistet weniger darf das.
00:25:29: Du darfst nicht widersprechen dass sie haben das Recht da drauf und du musst dann sehen wie du das ausgleichst Und du musst das auch finanziell ausgreichen.
00:25:39: Das sind halt solche Punkte wo ich sage Ja Es wird alles auf den Arbeitgebern einfach abgewälzt In meinen Augen, was ich jetzt wirklich langsam sehr unfair finde.
00:25:50: Es wird halt nicht mehr unterschieden zwischen.
00:25:52: es macht einen Unterschied ob ich ein Konzern hab mit tausend Mitarbeitern und da habe ich mal sagen wir zehn Prozent.
00:26:00: Da bin ich zehn Prozent.
00:26:00: Leute die dann so drauf sind wenn ich bei zehn oder zwanzig Leuten zehn Prozent haben das tut richtig weh
00:26:08: ja
00:26:08: dass tut richtig.
00:26:13: Und das ist der Punkt, wo ich sage, da muss wirklich mal was passieren.
00:26:16: Da muss mal wieder geguckt werden ob man nicht am unteren Ende einfach mal entlastet und sagt ne Leute wir setzen mal diese Grenzen höher weil wir alle ein bisschen bei allem sofort sind wir immer dran.
00:26:29: eigentlich im Prinzip ab zehn Mitarbeiter bist du überall dabei.
00:26:33: ja also es kommt wahrscheinlich auch immer noch so ein bisschen darauf an.
00:26:40: Wenn ich jetzt mit einer Vollzeitstelle gestartet bin, also ich habe mich auf eine Stelle beworben.
00:26:44: Eine Vollzeit-Stelle und schaffe mir dann selber irgendwann daraus eine Teilzeit- stelle was ja dann so ist finde ich das schwierig.
00:26:52: Also finde ich es wirklich schwierig.
00:26:54: andersrum gibt es ja auch das Beispiel dass jemand ich sag mal eine Teilzeitsstelle anfängt und irgendwann gesagt wird Ja du musst jetzt Vollzeit arbeiten wir haben so viel Ist auch schwierig.
00:27:06: Wir müssen immer dahinter schauen.
00:27:08: Es steht ja hinter jeder, hinter jeder Stelle.
00:27:12: Steht ja ein Mensch mit einem Leben das sich auch ändern kann, also dass ich halt verändern kann.
00:27:20: und ich glaube aber wie gesagt diese Diskussion um dieses Wort ist ja auch schon so provozierend.
00:27:29: im Grunde genommen dieses Lifestyle Teilzeit suggeriert irgendwie auch schon die restliche Zeit die ich jetzt einspare, da mache ich halt nur Dinge, die mir Spaß machen.
00:27:41: Die mir gut
00:27:41: tun.".
00:27:42: Das hört sich so an wie faul sein, sag' ich mal so.
00:27:45: Und das suggeriert oder das soll das, glaub' ich, suggerieren und das ist glaube ich ganz gefährlich, dass wir das so einstufen.
00:27:53: Wie gesagt, ich glaube auch tatsächlich nicht, dass es so viele machen!
00:27:56: Ja, das glaube ich tatsächlich auch nicht... Ich glaube, was jetzt momentan in der Gesellschaft neu verhandelt werden muss ist.
00:28:07: Wir kommen aus einer Phase wo Arbeit etwas war das hattest du abzuliefern.
00:28:14: Da gab es eigentlich wenig Diskussion, sag ich mal so in der Generation unserer Eltern.
00:28:22: Da wurden alle privaten Bedürfnisse hinter die Arbeit zurückgestellt.
00:28:26: Das durfte quasi gar nicht gemerkt werden dass du auch noch ein Mensch bist erst mal die Arbeit abliefern, der Rest dann dein Problem.
00:28:35: Und jetzt kommen wir in eine Phase oder also sind ja schon seit einigen Jahren, Jahrzehnten im Wechsel wo quasi das persönliche Leben absolut im Vordergrund steht und sich die Arbeit quasi ganz oft drum herum sortieren muss.
00:28:50: Aus Sicht eines Unternehmens ist es aber natürlich eine Katastrophe.
00:28:54: auf Deutsch zu sagen kann man sicher auch verstehen weil du natürlich Je mehr Mitarbeiter du hast, desto mehr Individualisten hast du mit individuellen Problemen.
00:29:04: Und du fängst dann an quasi so ein Zick-Zack-Kuss um deine Leute rumzumachen das jeder irgendwie abgeholt ist.
00:29:10: und grundsätzlich bin ich ja absolut dafür.
00:29:14: wie gesagt Ich finde immer man kann über ganz vieles sprechen und kann es miteinander verhandeln.
00:29:21: aber ich sehe natürlich auch dass das für eine Wirtschaft die quasi jetzt sozusagen Kipppunkt steht auch schwierig ist Weil du dann quasi eigentlich wieder dieses andere Preuchtest und zu sagen, so jetzt gucken wir alle mal nur auf die Zahlen.
00:29:35: Und dass wir hier wieder aus dem Sumpf rauskommen.
00:29:37: Und das andere schieben wir allererst einmal beiseite was wir als Unternehmer automatisch tun in Krisenzeiten weil wir haben gar keine Wahl.
00:29:46: wenn wir das nicht machen Dann bricht es Unternehmen zusammen.
00:29:49: Ja
00:29:51: und ich denke dass sie das viele Menschen gibt die davon aber auch Ich will nicht sagen ja doch abgeschreckt oder denen dann auch gleich solche Sachen so hoch kommen, dass wahnsinnige Abfindungen noch gezahlt werden an Vorstände.
00:30:05: An diese ganzen Sachen wo noch Gelder fließende, wo jeder normale Menschen denkt was also?
00:30:10: ich dachte dem Unternehmen geht es jetzt schlecht und da werden jetzt noch Sachen bewilligt und und und Und ich glaube das ist das was bei den Leuten auch hängen bleibt und das wird auch denke ich sehr bewusst.
00:30:23: Also ich glaube generell, dass es bewusst
00:30:25: so gewollt
00:30:26: ist.
00:30:26: Dass wir uns gegeneinander aufgreifen also dieses jung gegen alt und was hat das nur noch gesagt?
00:30:36: Fleißig gegen faul
00:30:37: ja diese das wird irgendwie dieses schwarz-weiß und das ist etwas was tatsächlich gefährlich ist finde ich.
00:30:45: also weil ist das leben ist nicht schwarz weiß.
00:30:50: Wenn man jetzt zum Beispiel mit jemanden sprechen würde, der ja z.B.
00:30:53: sagt Ja ich bin jetzt halt jemand, was wie jetzt Lifestyle Balance wollte ich gerade sagen, Lifestyle Teilzeit nennen Ich möchte das gerne für mich.
00:31:02: wenn man sich vielleicht mal unterhalten würde warum also die Begründung dafür Würde man vielleicht auch überrascht sein Was dann dahinter steckt.
00:31:14: Ja deswegen Gut, ich gehe natürlich sehr viel von mir aus immer.
00:31:19: Weil logischerweise ist das mein nächstes Beispiel und dann denke ich immer ja, ich möchte ... Ich verhandle das mit meinen Leuten.
00:31:28: Das ist jetzt auch keine Gerichtsverhandlung, sondern es ist halt wirklich ... Wir gehen ins Gespräch.
00:31:34: Genau, es wird nicht mit Mama und Jean.
00:31:36: Wir gehen in's Gespräch und dann wird gesagt Ja, von mir raus!
00:31:40: Ich hab Kinder oder ich habe einen Pflegefall oder ich hab dies oder das Und dann sag ich, ja okay bis zu dem Punkt kann ich dir entgegen kommen.
00:31:49: Oder zum Beispiel jetzt wir hatten es auch gerade erst dann ist ein Kind schwer erkrankt und dann sage ich ok dann nehme dich jetzt raus kümmer dich nur darum weil es nützt mir jetzt grad gar nichts wenn du auf Arbeit kommst weil ich als Mutter genau weiß du bist sowieso mit deinem Kopf zu Hause.
00:32:07: das hat keinen Sinn dass du jetzt hier versuchst irgendwie noch was aufrecht zu erhalten, weil du mit deinen Gedanken völlig woanders bist.
00:32:14: Also dann geh jetzt raus kümmer dich bis das in Ordnung ist und dann kommste wieder als ganze Person.
00:32:21: also von daher das versuche ich schon alles abzudecken um zu berücksichtigen und so verhandeln.
00:32:27: aber ja muss natürlich gleichzeitig das Unternehmen und das Foto kommen irgendwie im Auge behalten weil umgedreht wenn mein Unternehmen scheitert was bekomme ich zu hören?
00:32:40: Ja, dann warst du halt zu dumm.
00:32:42: Oder zu gutmütig oder beides.
00:32:45: Richtig?
00:32:46: Richtig!
00:32:49: Weil da haben die Leute ja auch immer eine Meinung warum es nicht geklappt hat.
00:32:55: Das sowieso.
00:32:55: Darauf kannst du dich noch einstellen.
00:32:57: also dann weiß
00:32:57: ich sowieso
00:32:58: jeder.
00:32:58: Da kann sich drauf verlassen und kriegst du die besten Tipps.
00:33:03: Hinterher.
00:33:06: Ja, also ist es schon nicht so einfach und ich möchte mal ganz kurz oder wollen wir nicht so tief einsteigen damit ich mich nicht aufrege.
00:33:13: Noch das Thema Kündigungsschutz anreißen dass das halt in Deutschland weil du das nämlich von auch sagt mit der Abfindung Dass das halt In meinen Augen in Deutschland auch komplett eskaliert ist in einem maß Es ist also Ein Gewucher was da mittlerweile zugunsten der Arbeitnehmer stattfindet Das eben eine eine Bewertung der Arbeitsleistungen durch.
00:33:38: Ich möchte nicht mehr, dass du in diesem Unternehmen arbeitest weil du uns schadest und nicht mehr möglich ist sondern es ist immer egal was ist also wir beide haben uns privat genügend unterhalten.
00:33:50: du nix schon du weißt kenn.
00:33:51: ich möchte aus Datenschutzgründen das nicht alles erzählen Aber dir habe ich alles privat sozusagen ja schon mal erzählt, was ich alle schon erlebt hab und das lässt mich leider, lässt bei mir einfach nur den einen Schluss zu.
00:34:04: Es ist vollkommen egal, was jemand macht.
00:34:08: Das auch Dinge kann auch Dinge tun wo jeder so seinem normalen moralischen Empfinden sagen würde nee das kann doch jetzt aber nicht sein!
00:34:15: Doch vom Arbeitsgericht ist es völlig in Ordnung Und da sage ich, das hat dann in Form an.
00:34:22: Das tut nicht mehr gut.
00:34:24: Weil ich sage mal so könnte man ja die Regulierung auch machen... Also ich will jetzt gar nicht, dass mein Mitarbeiter zu gute Leistung erpressen kann.
00:34:31: Darum geht es nicht.
00:34:32: Ich meine der Richter kann ja noch ernsthaft draufgucken und kann ja die Situation ernsthaft bewerten.
00:34:37: Aber wenn man dann sowas erlebt wie ich, dass der Richterin Saal kommt, kennt den Fall noch nicht, schmeißt die Akte auf dem Tisch und sagt In seiner ganzen Karriere gab's noch keine einzige fristlose Kündigung, die gültig gewesen wäre dann weißt du schon, dass so.
00:34:49: als Arbeitgeber ist ja schon eine Ansage.
00:34:52: Ist aber für den Richter auch... Also wir kennen hier alle Justizier mit verbundenen Augen?
00:35:02: Nicht beim Arbeitsrecht!
00:35:05: Da kannst du auch jeden Anwalt fragen Da geht es anders zu.
00:35:11: und da muss ich sagen, also als Arbeitgeber gerade wenn ich eben sage noch mal.
00:35:15: Wenn das ist ein Unterschied ob ich von tausend Leuten zehn Prozent habe die nicht leisten oder aus welchen Gründen auch immer nicht funktionieren?
00:35:24: Oder zehn oder zwanzig Leute haben dann tut das richtig weh.
00:35:28: und Und da muss sich doch irgendwo die Chance zu haben.
00:35:33: mein Unternehmen zu schützen und so sagen, ne gut okay es scheint ja mit uns beiden hier nicht zu funktionieren oder nicht mehr zu funktionierend dann lass uns entsprechen.
00:35:42: Und dann gibt's ja eine Kündigungsfrist
00:35:43: usw.,
00:35:44: aber dann immer noch mal die Klage zu ermöglichen und so sage ich würde wirklich mal sagen ist muss auch mal wieder was geben wo der Arbeitgeber sagen können naja aber er hat ja das und dass und das nicht gemacht.
00:35:56: und diese Latte wird so hoch gehängt, dass du sie mit normalen Mitteln nicht mehr schaffst, sondern dann als Arbeitgeber eigentlich sagt, ach komm.
00:36:05: Ist das sinnlos?
00:36:06: Ich kann es eigentlich gar nicht nachweisen.
00:36:08: und wenn ich es nachweise brauche, so viele Monate, dass ich ihn auch kündigen kann und kann einfach die Abfindung zahlen weil sonst gebe ich's für einen Lohn aus in der Zeit bis sich das bewiesen hat, dass das so ist.
00:36:25: Und das finde ich einfach extrem unfair.
00:36:29: Ja!
00:36:30: Aber Tiefenkommunität... Genau.
00:36:36: Ich fand es
00:36:37: interessant.
00:36:37: Ich glaube, Arbeit muss mal wieder geil werden!
00:36:39: Das ist vielleicht so dieses... ich will gar nicht so negativ als Arbeitgeber hier auftreten sondern was ich mir wünschen würde wie sich die Zukunft mal wieder das die Leute.
00:36:49: und vielleicht ist es sogar geiler als wir den Eindruck haben dass also weil in der Öffentlichkeit halt immer dieses schwarz-weiß miteinander aufgemacht wird was ich so gar nicht sehe was ich mit meinen Mitarbeitern auch gar nicht wahrnehme Wir ticken eigentlich alle gar nicht so bis auf diesen ein oder zwei Ausreißer, die du halt immer mal hast.
00:37:08: Und vor denen ich den Rest eigentlich auch beschützen möchte.
00:37:13: Aber so eine gemeinsame Story von Yay.
00:37:18: wir packen jetzt an und wir schaffen das und wir ziehen das Land nach oben und Das können wir alle gemeinsam schaffen und wir gucken uns mal alle tief in die Augen und dann sind wir alle vernünftig und pragmatisch?
00:37:28: Das wünsche ich mir!
00:37:29: Und nicht immer sofort mit dem Finger auf den anderen zeigen und sagen, ja aber der hat und der will.
00:37:34: Das ist wieder neugierig!
00:37:35: Die wollen sich nur austun auf wen und weiß ich nicht was.
00:37:39: Ich denke generell die Einstellung des Einzelnen zum Thema seiner Arbeit... Also das ist sehr individuell und ich kann das gar nicht so nachvollziehen.
00:37:51: Ist doch im Grunde genommen egal was ich für einen Job mache.
00:37:53: Es ist erstmal egal.
00:37:55: also der Job den ich jetzt aktuell mache Ja, den hab ich mir ja irgendwie mal ausgesucht.
00:37:59: Also geh jetzt mal raus so.
00:38:01: Genau!
00:38:02: Und das ist ja immer das was ich sage wenn es mir nicht gefällt... ...ich bin kein Baum dann suche ich mir etwas Neues.
00:38:06: Das mach ich erste so.
00:38:08: Das zweite ist Wenn ich dann in diesem Job bin der mir ja grundsätzlich irgendwie mal was weiß ich nicht.
00:38:13: also irgendwie bin ich da ja mal reingerutscht ne?
00:38:17: Da muss sie mir ja in einer gewissen Art und Weise auch mal Spaß machen und da bin ich auch teilweise auch selbst für verantwortlich.
00:38:23: Ich als Person bin auch dafür verantwortlig dass mir meine Arbeit auch Spaß macht.
00:38:28: Dass ich das nicht immer so als Lasse empfinde
00:38:31: und
00:38:32: Überraschung, es gibt in jedem Job Dinge die man nicht mag.
00:38:37: Das ist übere also!
00:38:41: Und wenn ich selbstständig bin, weil ja viele mal sagen Ja, das ist jetzt das Non-Plus Ultra Auch da gibt es Dinge die wir nicht machen.
00:38:49: Weil ich sage mal solche Sachen wie... Diskussion mit Behörden, mit Finanzämtern.
00:38:54: Ich weiß nicht was ... Das sind alles Dinge, ob die kannst du dich auch nicht drücken?
00:38:58: Also das ist halt so, Krankenkassen, dass man da alles erleben kann.
00:39:05: Das ist das Leben!
00:39:06: Sorry, das tut mir leid aber da muss man wirklich mal sagen herzlich willkommen in der Realität.
00:39:13: Und es wird immer Sachen geben über die man, ich sag mal drübersteigen muss... die man sich aus dem Weg räumen muss, das gibt es halt.
00:39:22: Das ist völlig normal.
00:39:23: und ansonsten kann ich wirklich nur sagen wählt etwas mit dem ihr euren also wirklich etwas... Ich will nicht immer sagen dass einem nur Spaß macht weil das habe ich eben gerade gesagt das gibt's nicht.
00:39:37: aber tendenziell etwas was einem doch Freude macht Und dann
00:39:43: oder versuch zumindestens, also was mir auch manchmal ein bisschen fehlt dieses diese Eigeninitiative.
00:39:49: Das was du tust zu dem zu entwickeln was dir Freude macht.
00:39:52: ja das heißt wenn du einen Arbeitsplatz hast wo dir die Aufgabe nicht so richtig gefällt warum gehst denn da nicht zu deinem Chef und sagst mal Also ich hätte folgende Vorschläge zumachen abc Oder naja Ich bin eigentlich gerne in der Firma aber dass was ich tu gefällt mir nicht so Richtig.
00:40:06: hast eine Chance kann ich vielleicht Abteilung AB oder C. Auch mich mal probieren, ich würde das gerne was anderes machen.
00:40:15: Das liegt mir nicht so, was ich jetzt gerade mache.
00:40:18: Ich hab gedacht es liegt mehr aber es liegt mir noch nicht.
00:40:20: Also auch wirklich proaktiv nicht immer zu warten dass einer einen rettet und der andere kommt und dich rettelt sondern einfach proaktif den Mund aufmachen und man sagen Kann man das können wir das ändern hier?
00:40:33: Und das funktioniert nicht gut.
00:40:34: oder ja da ist etwas nicht.
00:40:37: machen die Kollegen nicht so, wie ich denke, dass es sein müsste.
00:40:40: Können wir uns nicht alle mal an einen Tisch setzen und das gemeinsam verbessern?
00:40:43: Das ist total wichtig!
00:40:44: Und nicht immer vom Staat oder vom Unternehmer oder von wem auch immer zu erwarten, dass sie jetzt kommen und sagen so... Ich gebe dich jetzt hoch und ich rette dich jetzt und ich trage dich dahin wo du hin möchtest, somit selbst aktiv zu werden.
00:40:58: Genau.
00:41:00: Und ohne jetzt in dieses schwarz-weiß abzudriften aber mir fallen spontan allen zwei Leute aus meinem weiteren Umfeld ein, die egal in welchem Job sie jemals waren wo immer alles schlecht ist.
00:41:12: Erstes ist immer alles top und so nach zweitere Wochen ist es immer alles ganz furchtbar Und das ist egal wo Sie hingehen.
00:41:19: Es ist immer alle furchtebar und da muss man sich ja irgendwann mal selber an die eigene Nase fassen und sagen aber vielleicht bin ich auch Teil des Problems.
00:41:28: also
00:41:29: Das ist ja mein Lieblingssatz.
00:41:33: Es gibt Leute, die haben generell auch ein Problem damit vorgesetzt zu haben.
00:41:39: Es ist egal was sie machen.
00:41:41: Die kommen halt nicht gut damit zurecht und werden nirgendwo damit zureschkommen.
00:41:45: Richtig!
00:41:47: Aber das ist in meinen Augen eben nicht altersabhängig?
00:41:50: Nee gar nicht.
00:41:50: Das hat nichts
00:41:51: mit jung und alt oder faul und fleißig zu tun sondern ist persönlichkeitsabhängiger.
00:41:55: Die gibts in allen Generationen Über alle Menschen, Arten, Typen wie auch immer hinweg.
00:42:04: Und das ... Ja ich glaub die Jungen ticken ein bisschen anders und die arbeiten auch ein bisschen Anders.
00:42:13: Das muss ja aber
00:42:14: nicht immer schlechter sein sondern es ist halt nur anders!
00:42:18: Aber die Jungs ticken doch immer anders?
00:42:19: Nicht
00:42:19: generell.
00:42:20: Nein,
00:42:21: aber was ist denn so ein Jungticken noch immer anders als die Eltern oder die Alte?
00:42:25: Das ist doch ganz normal.
00:42:28: Wir brauchen uns jetzt auch nicht irgendwie ... Ich mein, das war doch schon immer so.
00:42:32: Hast du auch recht?
00:42:33: Und ich sag mal die, die jetzt jung sind, sind ja in dreißig, vierzig, fünfzig Jahren auch nicht mehr jung und dann sind andere Junge da.
00:42:42: Das ist so schön!
00:42:43: Dann können wir uns zurücklehnen und sagen, seht ihr jetzt, wisst ihr wie es uns ging für euch?
00:42:46: Na, da bin ich tot
00:42:47: also von da an.
00:42:50: Nein!
00:42:52: Du weißt was ich meine, also dieses ... Da kann man doch als ... als gegeben.
00:42:58: Also das ist doch gesetzt, dass sich die Jugend oder jungen Leute anders verhalten oder anders leben wollen als die Älteren.
00:43:10: Das ist doch völlig normal!
00:43:12: Ich finde es auch überhaupt nicht schlimm und ich glaube auch, dass sie vor anderen Herausforderungen stehen.
00:43:22: Sie haben die Herausforderung, sie müssen sich selber für ihr Alter absichern.
00:43:26: Das ist definitiv so.
00:43:28: Wobei man auch sagen muss, finanzielle Bildung ist heute einfacher als zu unserer Zeit und das andere ist KI.
00:43:39: Das sind zwei Dinge die musst du als junger Mensch auf dem Schirm haben.
00:43:44: Ich glaube auch.
00:43:45: Und ansonsten...
00:43:46: Wir müssen uns wahrscheinlich einig, dass wir froh sind, dass nicht mehr Jungs sind.
00:43:51: Na ja was heißt ich bin froh?
00:43:53: Wir sind beide Mütter unsere Unsere Söhne sind jung.
00:43:58: Von daher interessiert mich das schon, was ... Ich finde es sollte einem als Mensch immer interessieren.
00:44:04: Aber ich möchte nicht an ihrer Stelle stehen.
00:44:09: Da geht's jeder Generation ähnlich?
00:44:11: Das gibt jede Generation ähnlich.
00:44:13: Wo ich denke, ja, das sind Herausforderungen.
00:44:15: Wir haben, glaub ich, richtig gute Zeiten erlebt sozusagen.
00:44:19: Mhm.
00:44:22: Ja, Rückblick!
00:44:24: Da kann man auch mal dankbar sein.
00:44:27: dass wir doch ein sehr, sehr gutes Leben hatten.
00:44:28: Dass wir hier auch in Frieden aufgewachsen sind
00:44:30: usw.,
00:44:32: dass wir uns selber viel ermöglichen können und unseren Kindern viel ermüglichen können über unsere Arbeit.
00:44:40: Na ja!
00:44:40: Und wenn die Generation so faul ist wie man ja immer sagt dann haben wir sie ja so erzogen muss man ja auch mal sagen.
00:44:46: Also darüber redet ihr irgendwie auch keiner
00:44:48: aus.
00:44:48: Das ist ganz wichtig.
00:44:49: schuld sind die Alpen nicht die Jungen richtig Da geb ich dir völlig
00:44:53: recht.
00:44:54: Wir
00:44:54: haben gemeinschaftlich ein System kreiert, das jetzt so ist wie es ist und die Jungen bespielen's nur oder nutzen's nur... Und dann regen wir uns drüber auf!
00:45:04: Das ist totaler Schwachsinn.
00:45:06: Ja,
00:45:06: das ist wie meine Oma früher.
00:45:08: Die hat dann immer gesagt, mein Gott was hat das Kind für viel Spielzeug?
00:45:12: Also wie viel Spielzeuge hast
00:45:13: du
00:45:14: denn?!
00:45:14: Wo die
00:45:14: Hälfte doch von meiner Oma gekommen ist, wo ich dachte, versteh gar nicht.
00:45:18: Du hast mir doch alles geschenkt also.
00:45:21: Aber klar für die, das ist so dieses ... Ja.
00:45:25: Für die Generation sind ja noch mal ganz anders.
00:45:29: Haben noch mal ein ganz anderes Leben gehabt?
00:45:31: Genau!
00:45:34: So da sind wir heute durch und wir haben uns heute null, aber auch gar null an unsere schönen Folgenreinfolge-Dings gehalten.
00:45:42: Gar nicht ne.
00:45:44: Aber gut, das muss auch mal sein.
00:45:46: Heute war mal spontan und wir haben einmal rausgehauen und sind jetzt gespannt auf eure Reaktion.
00:45:55: Und noch mein Abschlusssatz zur Folge Work-Life Balance ist aus unserer Sicht nicht der Versuch etwas abzugrenzen oder anders gesagt ist der Versuche etwas abzukränzen was aus unserer sich nicht abzuggrenzen ist vor allem im Unternehmertum.
00:46:12: und trotzdem ist es wichtig auf sich zu achten, aber vielleicht weniger an Schubladen als in Wellen.
00:46:20: Wunderschön!
00:46:22: Ja, ich will ja immer mal meinen Poeten aus mir raus.
00:46:25: Ja, also da freue ich mich jede Woche drauf.
00:46:30: Du hast vollkommen recht.
00:46:31: Hast du schön zusammengefasst?
00:46:34: Genau dann verabschieden wir uns und wir verabscheiden euch in die neue Woche.
00:46:39: sagen danke genau
00:46:41: und sind sehr gespannt auf eure Rückmeldung zu unserer Diskussion, ob ihr es genauso seht oder anders.
00:46:47: Oder das kann ja sehr spannend werden!
00:46:49: Genau
00:46:49: wir freuen uns.
00:46:50: Macht's gut bis dann!
00:46:52: Ciao!
00:46:57: Das war's für heute bei Business Blabla Wenn dir die Folge gefallen hat, dann...
00:47:03: ...gib uns fünf Sterne
00:47:04: auf Spotify oder Apple Podcast.
00:47:06: Dein Support hilft uns noch mehr Business-Heldinnen zu erreichen.
00:47:10: Quatsch mit uns auf Instagram at business.
00:47:15: Bla, bla.
00:47:16: Jede Folge hat ihr in eigenem Post.
00:47:18: Checkt das Datum
00:47:19: und tauscht dich mit uns aus!
00:47:22: Schön, dass du dabei warst – und denkt dran wir piepsten nix raus.
00:47:25: also sei auch du einfach echt bis zur nächsten Folge tschau.
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