Teil 2/4 Zeit – Warum du ständig beschäftigt bist, aber nicht vorankommst
Shownotes
Du bist ständig beschäftigt. Aber kommst trotzdem nicht richtig voran?
Dann ist diese Folge für dich.
Das hier ist Teil 2 unserer Miniserie „Die 4 Säulen der Selbstständigkeit“. Nach dem Thema Geld geht es heute das Thema Zeit.
Vielleicht erkennst du dich wieder:
Dein Kalender ist voll. Deine To-do-Liste länger als dein Arbeitstag. Du arbeitest viel – aber strategische Aufgaben bleiben liegen.
Das Problem ist meist nicht fehlende Produktivität. Sondern fehlende Priorisierung.
In dieser Folge sprechen wir über effektives Zeitmanagement im Business und darüber, warum Zeit nicht nur geplant, sondern aktiv geschützt werden muss.
Wir teilen konkrete Ansätze für deine Selbstständigkeit:
• Wie du klare Prioritäten setzt statt nur Aufgaben abzuarbeiten • Warum Wochenplanung dir Struktur und mentale Ruhe gibt • Wie Themenblöcke deine Produktivität steigern • Warum kleine Zeiteinheiten Prokrastination reduzieren • Wie Selbstkenntnis dein Zeitmanagement verändert • Warum regelmäßige Reflexion entscheidend ist
Zeit ist deine wichtigste Ressource als Unternehmerin. Und ohne klare Struktur frisst dich dein eigenes Business auf.
Wenn du selbstständig bist und das Gefühl kennst, immer zu arbeiten, aber selten wirklich voranzukommen, dann hör rein.
In Teil 3 unserer Serie geht es um Sichtbarkeit im Business.
Musik: Musik von Ronald Kah – https://ronaldkah.de
Transkript anzeigen
00:00:01: Herzlich willkommen zu unserer neuen Miniserie Dauerbrenner in der Selbstständigkeit.
00:00:06: Wir haben uns nämlich mal durchgegraben und sind darauf gekommen, dass es eigentlich immer wieder die gleichen vier Themen sind Geld Zeit Sichtbarkeit und Akquise also die Themen über die man nachts nachdenkt tagsüber stolpert und an denen sich Business am Ende ziemlich zuverlässig entscheidet.
00:00:25: Und heute gehts weiter mit Teil zwei dem Thema Zeit.
00:00:30: Die meisten Selbstständigen sagen, ich habe keine Zeit.
00:00:33: Aber oft stimmt das nur halb!
00:00:34: Das eigentliche Problem ist wir haben zu viele Rollen, zu viele offene Schleifen und zu wenig Prioritäten.
00:00:41: In dieser Folge sprechen wir darüber warum Zeit nicht nur geplant sondern geschützt werden muss.
00:00:46: Herzlich willkommen zum Business Blabla dem Podcast für alle die zwischen Kundentermin Content-Idee und Wäschekorb manchmal nicht mehr genau wissen ob sie gerade arbeiten oder nur organisiert untergehen.
00:00:58: Mein Name ist Nancy Nielsen und an meiner Seite wie immer die wunderbare Steffi Schmidtmeister.
00:01:05: Hallo!
00:01:07: Steffie, was frisst bei dir im Alltag?
00:01:09: mehr Zeit?
00:01:10: Echte Arbeit, schlechte Priorisierung?
00:01:13: oder diese tausend kleinen Dinge, die offiziell fünf Minuten dauern und am Ende einen halben Tag kosten?
00:01:20: Wenn es bei mir mal so richtig aus dem Ruder läuft, ist das immer schlechte Präorisierung, schlechte Planung – immer.
00:01:27: Echt?
00:01:30: Wenn ich nicht plane, dann bin ich lost.
00:01:32: Also diese tausend kleinen Dinge?
00:01:35: Nee ehrlich gesagt nicht!
00:01:36: Weil die kriege ich immer noch mal unter in so... weiß ich nicht.
00:01:39: das schaffe ich irgendwie schon meistens oder ich lass sie dann unter den Tisch fallen.
00:01:43: Aber wenn ich nicht so richtig geplant habe und irgendwie so anfange Dann ist es oft so dass ich irgendwann denke was machst du hier eigentlich den ganzen Tag Und bei dir?
00:01:57: Bei mir ist es eigentlich Also am schlimmsten und am anstrengendsten finde ich es, wenn ich einen guten Plan habe.
00:02:04: Und dann tausend Sachen dazwischen kommen.
00:02:10: Also ein guter Plan ist für mich quasi... Ich habe mir überlegt, welche Aufgaben ich schaffen will?
00:02:14: Dann ist aber den ganzen Tag irgendwie Alarm!
00:02:17: Das heißt natürlich am Ende klar, dass ich mich nicht abgegrenzt habe oder abgeschirmt habe.
00:02:22: Aber es ist auch manchmal schwierig, wenn man in einem Büro sitzt und fünf Leute um einen rum sind.
00:02:27: Dann zu sagen nein, sorry ich hab Fokuszeit jetzt nicht.
00:02:31: Kann man schon machen?
00:02:32: Aber das ist irgendwie komisch.
00:02:36: Ja warum nicht?
00:02:37: also... Es fühlt sich erst mal wahrscheinlich komisch an ne?
00:02:40: Ich hatte meinen Chef der hat immer gesagt er ging jetzt in Klausur und dann war die Tür zu!
00:02:45: Ja mein Problem ist ja jetzt dass ich keine Tür mehr habe.
00:02:49: Also jetzt sitzen wir nur noch zur zweiten Büro, das finde ich schon sehr gut.
00:02:53: Im Verhältnis zu vier war das schon noch mal anders.
00:02:56: Aber da müsste ich mindestens meine Kollegin mit in Klausur nehmen.
00:03:01: und ja, wir haben vor allen Dingen einen Kollegen der... Den hab' ich jetzt schon ein paar Mal gesagt er soll wenigstens nicht so an die Tür hemmern.
00:03:09: Der klopft immer bevor er reinkommt.
00:03:11: aber dieses Klopfen ist so dynamisch dass ich dann jedesmal im Sessel hochspringe und denke oh Gott, Schock!
00:03:19: Er schrickt sich das.
00:03:26: Wenn er das jetzt hört, dann macht er das bestimmt doppelt so gerne.
00:03:29: Ja, bestimmt!
00:03:29: Also ich finde es eh schon lustig.
00:03:31: Ich glaube ja guckt schon immer wie ich reagiere.
00:03:36: Aber dieses Gefühl von Dauerüberlastung kennst du auch oder?
00:03:42: Ja, kenne ich auch.
00:03:46: aber wie gesagt ich finde immer wenn man gut plant Also dazu muss man ja wissen, dass unsere Business-Reaktion total unterschiedlich sind.
00:03:57: Ich
00:03:57: glaube das kann man echt nicht so gut miteinander vergleichen weil dir kommt ... Ja du bist halt nicht alleine wie ich und ich glaube es kann man tatsächlich nicht so richtig miteinander vergleichen.
00:04:10: aber bei mir ist es tatsächlich so wenn ich gut plane und wenn ich das mache das hier immer am Wochenende also für die Woche... also für jetztige Woche habe ich das jetzt halt ab Wochenende gemacht Und dann weiß ich eigentlich schon, was irgendwie auf mich zukommt.
00:04:23: So und natürlich kann da auch mal nochmal etwas dazwischen kommen.
00:04:30: Aber ich weiss zumindest ob sich das jetzt wirklich realistisch ausgeht oder nicht?
00:04:34: Also zumindest weiß ich, was dafür denn unter den Tisch fallen
00:04:38: muss.
00:04:39: Ja also da sind wir uns zum Beispiel ähnlich oder gleich Das machen wir gleich dass Ich mache ja meine Wochenendplanung oder meine Planung für die Woche auch am Wochenende Das liebe ich, das bringt mir viel Ruhe und Struktur.
00:04:57: Aber also du hast ja dafür den Nachteil.
00:04:59: oder wie auch immer ist es halt einfach eine andere Situation.
00:05:02: Du musst halt alles in einer Person sein ne?
00:05:05: Du musst die Fachkraft sein für dein Thema!
00:05:07: Du musst Vertrieb machen, du musst Marketing machen, Du musst Buchhaltung machen... Du musst Strategie machen.
00:05:14: Bei mir ist halt so, ich hab theoretisch für viele Dinge jemanden.
00:05:18: Auf der anderen Seite ist das so, wir sind noch in einer Größe wo ich dann maximal eine Person für das Thema habe und das heißt wenn die eine Person ausfällt bin ich immer ins Backup für alles Und dass es auch sowas wo du dann sagst also ich sage mal so sechs Monate vom Jahr bist du eigentlich irgendwo back up weil irgendwas ist immer
00:05:38: Ja irgendwie fast ist immer das stimmt So
00:05:40: gefühlt
00:05:43: Ja, deswegen meine ich ja.
00:05:44: Also vielleicht können sich unsere... also wenn ihr das jetzt hört, ihr werdet euch sicherlich in irgendeiner von uns wiederfinden, ne?
00:05:52: Das ist vielleicht auch ganz spannend.
00:05:54: Also dieses so
00:05:55: ein
00:05:56: Business haben wie du oder wie ich halt.
00:05:58: Es ist halt sehr unterschiedlich!
00:06:02: Und ich sage mal es gibt bestimmt viele Zuhörerinnen die sagen, es gibt Tage da habe ich das Gefühl Ich war den ganzen Tag beschäftigt und trotzdem hab' ich nichts geschafft.
00:06:15: Das kennt jede von uns.
00:06:18: Und so Tage das muss man halt auch akzeptieren, dass sind so Tage wo ich dann eigentlich manchmal denke okay dann geht go with the flow, da ist es so.
00:06:25: Also da finde ich's eher quasi... das wollte ich eigentlich vorhin sozusagen am Anfang sagen mit diesem Ich find's am anstrengendsten wenn mein Plan so gecrashed wird weil das finde ich tatsächlich am herausforderndsten wenn ich permanent versuche dagegen zu arbeiten und wieder in meinen Plan zu kommen.
00:06:40: Manchmal ist es einfach besser zu sagen, gut dann ist das jetzt wie es ist.
00:06:43: Ich gehe einfach mit was jetzt gebraucht wird und leg den Plan für einen Tag zur Seite und morgen starte ich wieder auf mit frischer Energie als mich die ganze Zeit da dran aufzureiben dass sich eine Stunde hinterm Plan bin oder so.
00:06:56: Weißt du was ich mein?
00:06:56: Ja,
00:06:57: das auf jeden Fall!
00:07:00: Da muss man halt dann schauen um das auch ehrlich wieder.
00:07:06: Was habe ich heute nicht geschafft?
00:07:07: Wie passt das noch in dem Rest der Woche?
00:07:10: muss ich jetzt wirklich irgendwas schon auf die nächste Woche schieben.
00:07:13: Also, ich finde dann einfach nur so... also der größte Fehler, den du machen kannst ist halt alles in die restliche Woche irgendwie zu quetschen oder irgendwie schon weißt das passt trotzdem nicht.
00:07:24: und dann läuft es tatsächlich die ganze Woche hinterher, ne?
00:07:28: Und ja!
00:07:28: Ich find' dass auch so ein schlechtes Gefühl immer hinterherzusehen.
00:07:34: Also ich mag's gar nicht von da ab einfach zu schauen, ah okay was ist denn jetzt vielleicht nicht ganz so wichtig?
00:07:42: Was mache ich dann eben in der nächsten Woche?
00:07:43: oder was kann ich...was muss ich vielleicht gar nicht machen ne?
00:07:48: Ja.
00:07:49: Ist ja auch immer so eine Sache.
00:07:51: Also ich glaube was wir uns am aller allerwichtigsten bewusstmachen müssen is dass wir grundsätzlich nicht alles schaffen können.
00:08:01: also das ist schon mal..das ist einfach die Prämisse über allem du wirst niemals fertig.
00:08:07: Wir sind keine Mitarbeiter am Band oder ich weiß nicht, vielleicht hast du ein gutes Beispiel.
00:08:13: Sagen wir mal einen Bäcker der in gewisse Menge Teig hat und am Abend sind die Brötchen alle oder früh morgens sind die brötchen gebacken Und dann ist er fertig weil der teig ist alle.
00:08:23: Das passiert bei uns halt nicht sondern die Aufgaben werden immer mehr sein als wir Zeit haben.
00:08:30: ja weil man dann sage ich mal immer noch irgendwelche bürokratischen Zusatzaufgaben hat.
00:08:38: Immer nochmal hier was besser machen kann, immer nochmal da noch eine Akte mehr ablegen kann oder nochmal mehr wegspeichern kann.
00:08:46: Also irgendwie hat Büro, Kramm oder so ne Unternehmerin Tätigkeit immer die Angewohnheit dass sie sich von selber auch irgendwie aufbläst.
00:08:56: Das heißt wir müssen priorisieren.
00:08:59: das ist das A und O weil Ich sage mal von hundert Aufgaben sind wahrscheinlich am Ende fürs Unternehmen Ziel für einen zwanzig.
00:09:11: Fünfzig müssen wir machen, weil es einfach dazu gehört und die restlichen fünfzig haben uns irgendwann mal angeschafft, weil wir dachten es wäre gut.
00:09:20: oder sind irgendwelche shiny Objects, die zwar spannend sind aber uns nicht weiterbringen.
00:09:25: Das auseinanderzuhalten, das ist eigentlich in meinen Augen die eigentliche Aufgabe bei einer guten Zeitplanung.
00:09:33: Bei einem guten Zeitmanagement?
00:09:38: Ja und ich glaube was uns daran manchmal so schwäffelt ist dass wir eigentlich genau wissen, dass es manchmal Dinge gibt, die wir machen, die überhaupt nicht auf unser Ziel einzahlen aber die uns unfassbar viel Spaß machen.
00:09:50: Und dass wir uns sie halt auch nicht gerne nehmen lassen sondern dass man so denkt ah nee!
00:09:55: Ich habe das ja schon mal gesagt Ich möchte jetzt gerne die Highlights in meinem Instagram-Account irgendwie die Cover neu machen, wo man dann so denkt.
00:10:04: Warum?
00:10:04: Es guckt sich keine Sau an!
00:10:07: Niemand wird den Unterschied merken und das ist halt einfach nur weil es einem sehr behalb Spaß macht.
00:10:12: Und da ist meine Devise immer... Wenn es dir wirklich Spaß macht, dann macht das doch abends auf dem Sofa.
00:10:17: also da macht es aber nicht zu deiner normalen Arbeitszeit sondern wenn der wirklich was Spaß macht und du meinst Du musst das machen, dann mach das am Wochenende nachts oder ich weiß nicht wann, aber nicht wenn du eigentlich auf den Ziel irgendwie hin arbeitest.
00:10:32: Ja und wir sind ja auch keine Maschinen die acht Stunden lang hoch konzentriert arbeiten können.
00:10:41: also wenn du solche Entspannungstätigkeiten machst wie neue Storycover entwickeln dann halt vielleicht eher in einer Phase wo du merkst okay jetzt kann jetzt eh keiner hoch komplexen Kalkulation anstellen oder was auch immer also irgendwas machen, wo ich mich jetzt wirklich richtig rein vertiefen muss und konzentrieren muss.
00:11:01: Sondern ich habe jetzt einen Mittagstief oder jeder hat ja so seine eigenen Highs and Lows und das man es dann halt in diese Zeiten verteilt.
00:11:10: wenn man sich gut genug kennt weiß man das ja auch.
00:11:13: Ich meinte damit auch nur, dass du da nicht stundenlang... also du weißt wie ich das meine.
00:11:17: Also solche Tätigkeiten auch so...
00:11:20: Diese shiny Objects halt?
00:11:22: Ja und du bist dann halt stundenlange mit irgendwas beschäftigt.
00:11:25: zwar aber es bringt dich keinen Schritt
00:11:28: weiter.
00:11:30: Genau!
00:11:31: Aber was macht halt
00:11:32: Spaß?!
00:11:34: Ja und dann gibt es ja auch noch diese Momente, sag ich mal das kennst du bestimmt auch.
00:11:38: Ich weiß nicht ob das Frauen halt in zunähnenden Alter auch immer ein bisschen härter trifft an.
00:11:45: Mein Plan für ein gewisses Energielevel und man wacht früh auf und denkt so heute ist der Akku irgendwie nur zwanzig Prozent voll.
00:11:53: Das kommt ja auch.
00:11:54: also manchmal bin ich kann gleichzeitig hoch motiviert und völlig energielos sein.
00:12:00: Also wo ich dann merke, mein Kopf macht einfach nicht mit.
00:12:03: Meine Konzentration macht nicht mit und auch die Tage muss man irgendwie überstehen und ... muss man mitnehmen und muss man berücksichtigen in seiner Planung.
00:12:13: Und das sind eben wie gesagt, wir müssen... Das Wichtigste ist das Zeitmanagement, die Planung, ist es A und O uns halt jetzt auch nicht hundert Prozent voll zu knallen sondern vielleicht achtzig Prozent Oder vielleicht sogar nur sechzig Prozent und den Rest halt einfach freizulassen.
00:12:34: Ja, ja und also bei mir ist es zum Beispiel auch so dass ich zum Beispiel meine Planung ja auch immer am Wochenende mache aber ich schaue mir halt auch zum Beispiel Dinge an die jetzt morgen dran sind sozusagen verteilte nochmal Ich kann sowas morgens nicht gut.
00:12:53: das heißt für mich ist es besser das Nachmittag oder dann abends für den nächsten Tag halt zu schauen.
00:12:58: wo fange ich denn dann an?
00:13:00: Und seitdem ich das mache, starten meine Tage auch ganz anders.
00:13:05: Weil ich morgens tatsächlich nicht bin dann noch nicht so leistungsfähig dass ich mir jetzt die deutschen Dinger da ausdenken kann.
00:13:12: aber abarbeiten geht
00:13:14: Ja, ja und das ist das was man halt einfach über sich selber wissen muss.
00:13:18: Und dass dann einfach berücksichtigen musst.
00:13:21: Ich sage mal in dem Moment wo du deine Planung für den nächsten Tag hast bist Du halt auch nicht in dieser Dauerreaktivität.
00:13:26: Weil was haben wir natürlich alle?
00:13:27: Wir haben ja allen Mailprogramm.
00:13:29: was dann was man früher als erstes auf macht.
00:13:31: Dann haste erstmal zweihundertfünfzig E-Mails wo drin steht wie bräuchte man die Unterlage?
00:13:36: und hier könnten sie mal bitte noch eine Umfrage ausfüllen und da wäre noch etwas zu klären.
00:13:40: und dort hatten Kunde noch ne Bitte.
00:13:43: Und dann bist du eigentlich kannst du dich auch den ganzen Tag nur mit deinen E-Mails beschäftigen und hast aber im Wesentlichen eigentlich gar nichts gemacht von dem, was du eigentlich tun wolltest.
00:13:53: Deshalb ist es eben total wichtig zu planen... ...und zum Beispiel so einen drei toprelevante Aufgabenziele dir für den Tag zu setzen.
00:14:04: Du sagst so okay wenn die drei Sachen erledigt sind, dann kann ich den Tag wirklich als erfolgreich abhaken.
00:14:10: Wenn ich dann von dem Ganzen Kleinen Scheiß noch was schaffe, auch gut.
00:14:17: Also drei Top-Zielen
00:14:18: bin ich auch immer dabei.
00:14:20: Find' ich auch super!
00:14:21: Ja?
00:14:22: Ich hab... also die meisten Kalender bieten das ja heute schon anders so spezielle Zeilen dafür hast und ich habe das auch immer am Kopf oben bei jedem Tag.
00:14:32: Also ich hab so die Woche auf einer Doppelseite und dann hat jeder Tag ne Spalte und oben auf der Spalde sind Sozusagen nochmal drei, vier Zeilen mit Abhackkästchen.
00:14:42: Und da tue ich mir immer die drei, Vier Aufgaben rein, die an dem Tag unbedingt gemacht werden müssen.
00:14:50: Genau und dann ist eben wenn man also mir hilft es total?
00:14:54: Ich weiß nicht, das ist halt nicht für jeden was aber... ...ich lieb ja To-Do-Listen und ich weiche mir das einfach aus dem Kopf schreibe!
00:15:01: Also weil ich habe halt so ein Unterbewusstsein, was ununterbrochen und permanent arbeitet.
00:15:06: Und denkt es muss mir ständig noch mal sagen, was ich alles nicht vergessen darf.
00:15:09: Was mich aber auch wahnsinnig Energie- und Konzentration kostet.
00:15:12: also hab' ich einfach so eine unendliche Liste und das schreibe ich alles auf.
00:15:17: von der Liste übertrage ich's mir dann in den Tag.
00:15:21: Und was man eben mit solchen Listen gut machen kann ist die zu sortieren nach Muss sollte könnte.
00:15:29: Ganz wichtig, das muss jetzt sofort machen.
00:15:31: Das kann man sich ja dann auch gleich mit Datum markieren.
00:15:34: Das sollt ich machen diese Woche, nächste Woche diesen Monat wie auch immer weil irgendwann ist es so dringend, dann muss ich's machen oder das könnte ich machen und dazu gehört vielleicht zum Beispiel deine Storycover.
00:15:49: Also das sind so Sachen die werden schon nice to have aber bis jetzt nicht wirklich überlebensnotwendig.
00:15:57: Richtig!
00:15:58: Machst du das auch so?
00:16:01: Ja Also ich sehe schon irgendwie zu, dass ich Sachen habe.
00:16:11: Ich hab teilweise Sachen die sind auch in meinem Wochenfokus oder meinen Monatsfokus.
00:16:15: also im Grunde genommen leitet sich ja auch alles so vom Quartal irgendwie ab und ich sag mal du brichst es ja irgendwann runter auf deinen Tag Und ich finde das schon immer spannend Das dann auch nachzuverfolgen wie das dann alle sehr, sehr kleinteilig wird
00:16:37: und
00:16:38: ja man seinem Ziel dann auch näher kommt oder auch nicht.
00:16:43: Also auf jeden Fall.
00:16:45: Ja also das haben wir ja auch schon in früheren Folgen mal erklärt wie man eben von der Jahresplanung zur Quartalsplanung zum Monatsplanung, zur Wochenplanung zu Tagesplanung kommen und dann im besten Falle auch quartalsweise ein Review macht.
00:17:04: Wie ist es gelaufen?
00:17:06: Was war wichtig, was war nicht wichtig.
00:17:08: Wo ich mich vielleicht verschätzt, wo sind neue Dinge hinzugekommen und wie kann ich's im nächsten Quartal dann halt einfach besser
00:17:15: machen?".
00:17:16: Und so arbeitet man sich durch und verbessert sich auch immer weiter.
00:17:21: Das ist bei mir ja auch so.
00:17:22: Also gerade diese Rückschau... Ich mach das für meine Woche tatsächlich, da gibt es bei mir im Kalender einen kleinen Platz finde ich auch immer total der Augenöffner, dass man da noch mal sehr ehrlich zu sich ist.
00:17:36: Und in dem Moment merkst du auch so, ah warum?
00:17:41: Was ist denn gut gelaufen?
00:17:42: und was ist denn nicht gut gelaufen?
00:17:45: Ich bin ja auch so wenn ich schon weiß oder muss, ich werde am Ende der Woche darauf nochmal schauen.
00:17:51: Da möchte ich eigentlich auch nicht jede Woche da so ein Ja habe ich jetzt nicht geschafft weil gegen nicht weinen, sondern irgendwann will ich auch mal ja das hat super geklappt.
00:18:01: Also da ist es schon mal ein Anspruch also nicht nur immer so dieses dann irgendwie dann so eine... Nur immer rum zu jammern und sagen ah das hat mich funktioniert weil ich diese und weil ich das habe.
00:18:12: Also ich finde da dass deswegen also mich treibt das dann auch so ein bisschen an dass ich dass ich dann da auch was Positives oft reinschreiben will oder öfter als negativ.
00:18:23: Ja naja wir sind breit sicher aus uns glaube ich so eine gewisse Unruhe in einem aus, dass man das Gefühl hat.
00:18:31: Man wird seine Sachen nicht her und ... In sich ist das sowieso ein Latentis-Gefühl.
00:18:37: aber die großen Blöcke möchtest du ja nicht jeden Abend ins Bett gehen und denken oh, das hab ich jetzt immer noch nicht gemacht.
00:18:42: Scheiß!
00:18:43: Jetzt ist es schon wieder eine Woche her und das drückt immer mehr sondern das willst du ja schaffen.
00:18:48: also musst du dir eine Struktur schaffen, dass du das halt auch schaffen kannst.
00:18:53: Und eine Möglichkeit ist dazu zum Beispiel auch noch So Blöcke zu bilden, also so Themenblöcke dass du dann zum Beispiel sagst okay immer freitag vormittag mache ich Social Media oder.
00:19:07: Immer Donnerstag nachmittags mache ich meine Liquidität und da mache ich alles was damit zusammenhängt da schreibe ich mir auf was... Da mach' ich die Planung für die nächste Woche wie die Liquidität läuft, da mache Ich meine Mahnungen
00:19:18: z.B.,
00:19:18: da schreib ich meine Rechnungen.
00:19:20: Und dann bist Du in diesem Themenblock drin sind deine Gedanken sozusagen wie so einem geschlossenen Kreislauf und das hilft natürlich absolut den Fokus zu halten.
00:19:31: Und auch Motivationen zu entwickeln, weil du natürlich ein Gesamtergebnis auch siehst.
00:19:36: Genau also ich mache es tatsächlich auch, sodass ich so Themenblöcke mir im Jahr bilde.
00:19:41: und was ich dann auch noch gerne mach, ich stelle mir immer noch gerne nochmal so den Timer Und gar nicht mal so kurz, ich glaub' ich hab da schon mal gesagt, dass ich mir gar nicht diese twenty-fünf Minuten so stelle.
00:19:52: Ich stell mir tatsächlich eine Stunde meistens aus.
00:19:54: Also je nachdem was es gerade für ne Aufgabe ist.
00:19:58: Aber weil ich dann so merke,
00:20:00: ich schaff
00:20:00: dann unheimlich viel.
00:20:02: Also gar nicht einmal das ich gegen die Zeit arbeiten will.
00:20:05: Das hasse ich ehrlich gesagt, grad wenn ich so kreativ arbeiten möchte... ...aber wenn ich irgendwie sowas abarbeiten möchte, wenn ich irgendwas wirklich vom Tisch haben will und vorankommen will Dann finde ich, ist es unheimlich liefreich zu sagen komm jetzt mal eine Stunde.
00:20:20: Also wenn ich was habe wo ich jetzt wirklich prokrastiniere wo ich sage so musst du jetzt machen und ich merke aber überhaupt keine Lust drauf und es sind auch tausend andere Aufgaben die jetzt eigentlich auch machen könnte dann stelle ich mir tatsächlich ein zehn Minuten timer weil das so die Phase ist.
00:20:42: also zehn minuten klingt immer schaffbar Das kann man machen.
00:20:46: Und in der Regel reichen die zehn Minuten, um ins Thema reinzukommen und wenn du einmal drin bist das ist so wie mit dem Bett oder mit einem Schwimmen im Wasser dann ist auch okay da kannst du auch drinnen bleiben.
00:21:00: So dass reinkommen ist immer erst mal das Problem.
00:21:02: und da finde ich diesen zehnminuten Slot finde ich gut und man ist manchmal erstaunt was man in zehn Minuten schafft.
00:21:09: Ja und manchmal werden dann ja aus zehn Minuten Locker noch mal weitere zehn
00:21:15: Minuten.
00:21:15: Richtig, das meine ich genau weil man erst mal drin ist.
00:21:17: Man hat sich erstmal gesagt kommen also du setzt jetzt zehn minuten und wenn es dann immer noch ganz schlimm ist dann darfst du nach zehn Minuten aufhören.
00:21:23: Aber meistens bist du dann so drin und dass du dann gar nicht mehr raus willst.
00:21:27: Dann ist okay Du brauchst erstmal nur dieses tiny habits.
00:21:30: Also ich will joggen gehen aber ich habe keinen Bock also ziehe ich erstmal nur die schuhe an.
00:21:35: Und dann denke ich auch jetzt hab ich die Schuhe einmal einer.
00:21:36: gut da kann nichts loslaufen.
00:21:41: Und das ist zum Beispiel auch so ein Trick, wo man sich selber überlisten kann und da ist eine Stunde vielleicht ein bisschen viel.
00:21:48: Aber eine Stunde ist halt tatsächlich gut um zu sagen, okay konzentriere mich jetzt mal auf dieses eine Thema und versenke mich ja jetzt komplett rein.
00:22:01: Ja, wobei ich bin doch echt vom Typ eher die Stunde.
00:22:05: Also tatsächlich gerade wenn ich so ohnehin ...
00:22:09: Prokrastinierst du auch nie, das bin ja immer nur ich.
00:22:11: Doch!
00:22:15: Oh je...
00:22:17: doch
00:22:19: auf jeden Fall.
00:22:20: Sehr gut okay so.
00:22:22: Das war unsere kleine Mini-Teilserie zum Thema Zeit und in der nächsten Folge sprechen wir über Sichtbarkeit also über die Frage warum gute Arbeit allein oft nicht reicht wenn sie keiner sieht.
00:22:40: Vielen Dank fürs Zuhören, wie immer.
00:22:42: Wenn ihr Fragen habt, meldet euch gerne.
00:22:45: Liken, teilen, Klöckchen bammeln, Sterne vergeben – wir freuen uns und bis nächste Woche!
00:22:52: Ciao
00:23:14: ciao!
00:23:19: Quatsch mit uns auf Instagram at business.blablabla.
00:23:25: Jede Folge hat ihren eigenen Post, checkt das Datum und tauscht dich mit uns aus!
00:23:30: Schön dass du dabei warst und denkt dran wir piepsten nichts raus also sei auch du einfach echt.
00:23:36: bis zur nächsten Folge ciao.
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